Katholisches Messbuch des Tages: Freitag, November 2 2018
Allerseelen
Allerseelen
1. LesungBuch Ijob
19,1.23-27.]Ijob sprach:
]Würden meine Worte doch geschrieben, würden sie doch in ein Buch eingeritzt,
]mit eisernem Griffel und mit Blei, für immer gehauen in den Fels.
]Doch ich, ich weiß: Mein Erlöser lebt, als Letzter erhebt er sich über dem Staub.
]Ohne meine Haut, die so zerfetzte, und ohne mein Fleisch werde ich Gott schauen.
]Ihn selber werde ich dann für mich schauen; meine Augen werden ihn sehen, nicht mehr fremd. Danach sehnt sich mein Herz in meiner Brust.
Psalmen
42(41),2-3ab.5.43(42),3-4.R/ Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott.
]Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser, so lechzt meine Seele, Gott, nach dir.
]Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott.
]Wann darf ich kommen und erscheinen vor Gottes Angesicht?
]Das Herz geht mir über, wenn ich daran denke:
wie ich zum Haus Gottes zog in festlicher Schar,
mit Jubel und Dank in feiernder Menge.
]Sende dein Licht und deine Wahrheit; sie sollen mich leiten; sie sollen mich bringen zu deinem heiligen Berg und zu deinen Wohnungen.
]So will ich kommen zu Gottes Altar, zum Gott meiner Freude und meines Jubels. Ich will dir danken zur Leier, Gott, du mein Gott.
Brief des Apostels Paulus an die Römer
8,14-23.]Schwestern und Brüder! Alle, die sich vom Geist Gottes leiten lassen, sind Kinder Gottes.
]Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, sodass ihr immer noch Furcht haben müsstet, sondern ihr habt den Geist der Kindschaft empfangen, in dem wir rufen: Abba, Vater!
]Der Geist selber bezeugt unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind.
]Sind wir aber Kinder, dann auch Erben; Erben Gottes und Miterben Christi, wenn wir mit ihm leiden, um mit ihm auch verherrlicht zu werden.
]Schwestern und Brüder! Ich bin überzeugt, dass die Leiden der gegenwártigen Zeit nichts bedeuten im Vergleich zu der Herrlichkeit, die an uns offenbar werden soll.
]Denn die Schöpfung wartet sehnsüchtig auf das Offenbarwerden der Söhne Gottes.
]Gewiss, die Schöpfung ist der Nichtigkeit unterworfen, nicht aus eigenem Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat, auf Hoffnung hin:
]Denn auch sie, die Schöpfung, soll von der Knechtschaft der Vergánglichkeit befreit werden zur Freiheit und Herrlichkeit der Kinder Gottes.
]Denn wir wissen, dass die gesamte Schöpfung bis zum heutigen Tag seufzt und in Geburtswehen liegt.
]Aber nicht nur das, sondern auch wir, obwohl wir als Erstlingsgabe den Geist haben, auch wir seufzen in unserem Herzen und warten darauf, dass wir mit der Erlösung unseres Leibes als Söhne offenbar werden.
Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh
14,1-6.]In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich!
]Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wáre, hátte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten?
]Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin.
]Und wohin ich gehe – den Weg dorthin kennt ihr.
]Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie können wir dann den Weg kennen?
]Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.
Kategorie: Messe nach Jahr / Katholisches Messbuch 2018 / Katholisches Messbuch von November 2018
Veröffentlicht: 2026-07-14T18:16:28Z | Aktualisiert: 2026-07-14T18:16:28Z