Katholisches Messbuch des Tages: Donnerstag, September 19 2019
Donnerstag der 24. Woche im Jahreskreis
Donnerstag der 24. Woche im Jahreskreis
1. LesungErster Brief des Apostels Paulus an Timotheus
4,12-16.]Mein Sohn! Niemand soll dich wegen deiner Jugend gering schátzen. Sei vielmehr den Gláubigen ein Vorbild in deinen Worten, in deinem Lebenswandel, in der Liebe, im Glauben, in der Lauterkeit!
]Lies ihnen eifrig aus der Schrift vor, ermahne und belehre sie, bis ich komme!
]Vernachlássige die Gnade nicht, die in dir ist und die dir verliehen wurde, als dir die Áltesten aufgrund prophetischer Worte gemeinsam die Hánde auflegten!
]Dafür sollst du sorgen, darin sollst du leben, damit allen deine Fortschritte offenbar werden.
]Achte auf dich selbst und auf die Lehre; halte daran fest! Wenn du das tust, rettest du dich und alle, die auf dich hören.
Psalmen
111(110),7-8.9-10.R/ Kv: Groß sind die Werke des Herrn.
]Die Werke seiner Hánde sind gerecht und bestándig,
all seine Gebote sind verlásslich.
]Sie stehen fest für immer und ewig, geschaffen in Treue und Redlichkeit.
]Erlösung hat er seinem Volk gesandt, seinen Bund bestimmt für ewige Zeiten. Heilig und Furcht gebietend ist sein Name.
]Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Weisheit. Gute Einsicht ist sie allen, die danach handeln. Sein Lob hat Bestand für immer.
Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk
7,36-50.]In jener Zeit hatte einer der Pharisáer Jesus zum Essen eingeladen. Und er ging in das Haus des Pharisáers und begab sich zu Tisch.
]Und siehe, eine Frau, die in der Stadt lebte, eine Sünderin, erfuhr, dass er im Haus des Pharisáers zu Tisch war; da kam sie mit einem Alabastergefáß voll wohlriechendem Öl
]und trat von hinten an ihn heran zu seinen Füßen. Dabei weinte sie und begann mit ihren Tránen seine Füße zu benetzen. Sie trocknete seine Füße mit den Haaren ihres Hauptes, küsste sie und salbte sie mit dem Öl.
]Als der Pharisáer, der ihn eingeladen hatte, das sah, sagte er zu sich selbst: Wenn dieser wirklich ein Prophet wáre, müsste er wissen, was das für eine Frau ist, die ihn berührt: dass sie eine Sünderin ist.
]Da antwortete ihm Jesus und sagte: Simon, ich möchte dir etwas sagen. Er erwiderte: Sprich, Meister!
]Jesus sagte: Ein Geldverleiher hatte zwei Schuldner; der eine war ihm fünfhundert Denare schuldig, der andere fünfzig.
]Als sie ihre Schulden nicht bezahlen konnten, schenkte er sie beiden. Wer von ihnen wird ihn nun mehr lieben?
]Simon antwortete: Ich nehme an, der, dem er mehr geschenkt hat. Jesus sagte zu ihm: Du hast recht geurteilt.
]Dann wandte er sich der Frau zu und sagte zu Simon: Siehst du diese Frau? Als ich in dein Haus kam, hast du mir kein Wasser für die Füße gegeben; sie aber hat meine Füße mit ihren Tránen benetzt und sie mit ihren Haaren abgetrocknet.
]Du hast mir keinen Kuss gegeben; sie aber hat, seit ich hier bin, unaufhörlich meine Füße geküsst.
]Du hast mir nicht das Haupt mit Öl gesalbt; sie aber hat mit Balsam meine Füße gesalbt.
]Deshalb sage ich dir: Ihr sind ihre vielen Sünden vergeben, weil sie viel geliebt hat. Wem aber nur wenig vergeben wird, der liebt wenig.
]Dann sagte er zu ihr: Deine Sünden sind dir vergeben.
]Da begannen die anderen Gáste bei sich selbst zu sagen: Wer ist das, dass er sogar Sünden vergibt?
]Er aber sagte zu der Frau: Dein Glaube hat dich gerettet. Geh in Frieden!
Hl. Januarius()
Bischof, MártyrerBischof von Neapel (oder Benevent), Mártyrer* in Neapel (?) in Italien um 300 in Pozzuoli bei Neapel in ItalienJanuarius (Gennaro) war Bischof von Neapel (oder von Benevent), als die Verfolgung des Kaisers Diokletian ausbrach. Er soll mit mehreren anderen um 300 in Puteoli (Pozzuoli) enthauptet worden sein: Seine Reliquien befinden sich seit 1497 in Neapel. Über das berühmte „Blutwunder“ des Januarius gibt es Nachrichten seit dem Jahr 1389. Es kann heute noch beobachtet werden und besteht darin, dass das Blut des Heiligen wieder flüssig wird, wenn das Gefáß mit dem trockenen Blut in die Náhe des Kopfes gebracht wird.Das Blutwunder ist von der Kirche nicht offiziell als Wunder anerkannt.
Hl. Alfonso von Orozco()
Hl. Alfonso (Alonso) von OrozcoPriester, Mönch, Mystiker* 17. Oktober 1500 in Oropesa bei Toledo in Spanien 19. September 1591Alonso studierte an der Universitát von Salamanca, lernte dort die Augustiner kennen und trat 1522 in den Orden ein. Er wurde Priester und arbeitet 33 Jahre lang als Lehrer, Prediger und Beichtvater. Sein Leben zeichnete sich durch Brüderlichkeit und Geduld gegen die Mitbrüder aus. Alonso war einer der bedeutendsten unter den spanischen Mystikern des 16. Jahrhunderts, seine Schriften waren weit verbreitet.
Hl. Goërich()
Hl. GoërichBischof von Metz um 645 in Metz in FrankreichGoëricus wirkte lange Jahre am Hof von Clothar II. Nachdem Arnulf von Metz von seinem Amt als Bischof zurückgetreten war, wurde er 629/630 Bischof von Metz. Nach dem Tod seines Vorgángers, der sich als Einsiedler nach Remiremont zurückgezogen hatte, holte er den Leichnam von dort zurück. Er stand in regem Austausch mit Desiderius von Cahors und war ein Vertrauter von König Dagobert I.Goëricus wurde zunáchst in St-Symphrien in Metz bestattet, im 10. Jahrhundert wurden seine Gebeine nach Épinal überführt.
Kategorie: Messe nach Jahr / Katholisches Messbuch 2019 / Katholisches Messbuch von September 2019
Veröffentlicht: 2026-07-14T18:16:40Z | Aktualisiert: 2026-07-14T18:16:40Z