Katholisches Messbuch des Tages: Samstag, September 15 2018

Gedächtnis der Schmerzen Mariens

Gedächtnis der Schmerzen Mariens

1. Lesung

Brief des Apostel Paulus an die Hebräer

5,7-9.

]Christus hat in den Tagen seines irdischen Lebens mit lautem Schreien und unter Tránen Gebete und Bitten vor den gebracht, der ihn aus dem Tod retten konnte, und er ist erhört worden aufgrund seiner Gottesfurcht.
]Obwohl er der Sohn war, hat er durch das, was er gelitten hat, den Gehorsam gelernt;
]zur Vollendung gelangt, ist er für alle, die ihm gehorchen, der Urheber des ewigen Heils geworden

Psalm

Psalmen

31(30),2-3a.3b-4.5-6.15-16.20.

R/ Kv: In deiner Güte hilf mir, o Herr!

]HERR, bei dir habe ich mich geborgen. Lass mich nicht zuschanden werden in Ewigkeit; rette mich in deiner Gerechtigkeit!
]Neige dein Ohr mir zu, erlöse mich eilends!
]Sei mir ein schützender Fels, ein festes Haus, mich zu retten!
]Denn du bist mein Fels und meine Festung; um deines Namens willen wirst du mich führen und leiten.
]Du wirst mich befreien aus dem Netz, das sie mir heimlich legten; denn du bist meine Zuflucht.
]In deine Hand lege ich voll Vertrauen meinen Geist; du hast mich erlöst, HERR, du Gott der Treue.
]HERR, ich habe dir vertraut, ich habe gesagt: „Mein Gott bist du.“
]In deiner Hand steht meine Zeit; entreiß mich der Hand meiner Feinde und Verfolger!
]Wie groß ist deine Güte, o Herr, die du bewahrt hast für alle, die dich fürchten; du hast sie denen erwiesen, die sich vor den Menschen bei dir bergen.

Evangelium

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk

2,33-35.

]In jener Zeit staunten sein Vater und seine Mutter über die Worte, die über Jesus gesagt wurden.
]Und Simeon segnete sie und sagte zu Maria, der Mutter Jesu: Siehe, dieser ist dazu bestimmt, dass in Israel viele zu Fall kommen und aufgerichtet werden, und er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird, –
]und deine Seele wird ein Schwert durchdringen. So sollen die Gedanken vieler Herzen offenbar werden.


Hl. Katharina von Genua()

Hl. KatharinaMystikerin* 1447 in Genua in Italien 15. September 1510 daselbstCaterina war eine Tochter der adligen Familie Fieschi, aus der auch diebeiden Pápste Innozenz IV. und Hadrian V. stammten. Ihr Vater warVizekönig von Neapel. Obwohl sie in ein Kloster eintreten wollte, wurde sie mit 16 Jahrenmit demGenueser Edelmann Giuliano Adorno verheiratet, dem Glaube und Religion nichts galten und der allein den Vergnügungen nachjagte.Sie dagegen wandte sich immer intensiver dem Glauben zu. Im Jahr 1474 kündigte ihr eine Vision eine baldige Veránderung an. Tatsáchlich verlor ihr Mann sein Vermögen und wurde fromm. Katharina wurde Krankenpflegerin im Frauenhospital Pammatone in Genua, wo sie sich rastlos aufopferte, besonders wáhrend zweier Pestepidemien.1491 übernahm sie die Leitung des Krankenhauses.Sie kasteite sich, wáhrend der Fastenzeit ernáhrte sie sich nurvon der hl. Kommunion. Ihre wundervollen Offenbarungen gab sie in ihrenbeiden Büchern "Dialoge von Seele und Körper" sowie "Abhandlung über dasFegefeuer" wieder. Das Fegefeuer ist für sie zwar ein Ort des Leidens,aber die Seelen sind dort von Freude erfüllt, weil sie sich von Gottgeleitet wissen, deshalb verstárkt sich der Schmerz, aber auch dieFreude, je náher der Zeitpunkt ihrer Erlösung heranrücktDurch ihre mystischen Schriften wurde sie über Genua hinaus in Italien und Frankreich bekannt.Katharina ist Patronin der Stadt Genua und seit 1944 Zweitpatronin der italienischen Krankenháuser. 1737 wurde sie von Papst Klemens XII. heilig gesprochen.


Hl. Oranna()

Hl. OrannaEinsiedlerin, Glaubensbotin an Mosel und Saar * in Schottland (?) im 6. Jahrhundert (?) im SaarlandOranna war nach der Legende eine schottische Königstochter, die vom Vater wegen ihrer Schwerhörigkeit verstoßen wurde; andere Quellen nennen ihren Vater einen Herzog in Lothringen. Sie kam mit iroschottischen Mönchen in die Gegend von Berus bei Saarlouis, wurde auf wundersame Weise geheilt und lebte dann als Einsiedlerin und Glaubensbotin im Gebiet der oberen Mosel und der Saar im Saarland.


Hl. Roland (Orlando) von Medici()

Hl. Roland(Orlando) von MediciEinsiedler* in Florenz in Italien 15. September 1386 in Bargone in ItalienOrlando aus der Adelsfamilie der Medici lebte als Einsiedler in den Wáldern von Salsomaggiore bei Parma 25 Jahre lang schweigend, in strengster Entsagung und Meditation. An seinem Grab sollen sich zahlreiche Wunder ereignet haben.

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Kategorie: Messe nach Jahr / Katholisches Messbuch 2018 / Katholisches Messbuch von September 2018

Veröffentlicht: 2026-07-14T18:16:30Z | Aktualisiert: 2026-07-14T18:16:30Z