Katholisches Messbuch des Tages: Montag, November 19 2018
Montag der 33. Woche im Jahreskreis
Montag der 33. Woche im Jahreskreis
1. LesungBuch der Offenbarung
1,1-4.2,1-5a.]Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm gegeben hat, damit er seinen Knechten zeigt, was bald geschehen muss; und er hat es durch seinen Engel, den er sandte, seinem Knecht Johannes gezeigt.
]Dieser hat das Wort Gottes und das Zeugnis Jesu Christi bezeugt: alles, was er geschaut hat.
]Selig, wer die Worte der Prophetie vorliest, und jene, die sie hören und das halten, was in ihr geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe.
]Johannes an die sieben Gemeinden in der Provinz Asien: Gnade sei mit euch und Friede von Ihm, der ist und der war und der kommt, und von den sieben Geistern vor seinem Thron. Ich hörte, wie der Herr zu mir sprach:
]An den Engel der Gemeinde in Ephesus schreibe: So spricht Er, der die sieben Sterne in seiner Rechten hált und mitten unter den sieben goldenen Leuchtern einhergeht:
]Ich kenne deine Taten und deine Mühe und deine Geduld und weiß, dass du die Bösen nicht ertragen kannst. Du hast die auf die Probe gestellt, die sich Apostel nennen und es nicht sind, und hast sie als Lügner befunden.
]Du legst Geduld an den Tag und hast um meines Namens willen Schweres ertragen und bist nicht müde geworden.
]Aber ich habe gegen dich: Du hast deine erste Liebe verlassen.
]Bedenke, aus welcher Höhe du gefallen bist! Kehr zurück zu deinen ersten Taten!
Psalmen
1,1-2.3.4.6.R/ Kv: Wer siegt, dem gebe ich zu essen vom Baum des Lebens.
]Selig der Mann, der nicht nach dem Rat der Frevler geht, nicht auf dem Weg der Sünder steht, nicht im Kreis der Spötter sitzt,
]sondern sein Gefallen hat an der Weisung des HERRN, bei Tag und bei Nacht über seine Weisung nachsinnt.
]Er ist wie ein Baum, gepflanzt an Báchen voll Wasser, der zur rechten Zeit seine Frucht bringt und dessen Blátter nicht welken. Alles, was er tut, es wird ihm gelingen.
]Nicht so die Frevler: Sie sind wie Spreu, die der Wind verweht.
]Denn der HERR kennt den Weg der Gerechten, der Weg der Frevler aber verliert sich.
Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk
18,35-43.]Als Jesus in die Náhe von Jericho kam, saß ein Blinder an der Straße und bettelte.
]Er hörte, dass viele Menschen vorbeigingen, und fragte: Was hat das zu bedeuten?
]Man berichtete ihm: Jesus von Nazaret geht vorüber.
]Da rief er: Jesus, Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir!
]Die Leute, die vorausgingen, befahlen ihm zu schweigen. Er aber schrie noch viel lauter: Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir!
]Jesus blieb stehen und ließ ihn zu sich herführen. Als der Mann vor ihm stand, fragte ihn Jesus:
]Was willst du, dass ich dir tue? Er antwortete: Herr, ich möchte sehen können.
]Da sagte Jesus zu ihm: Sei sehend! Dein Glaube hat dich gerettet.
]Im selben Augenblick konnte er sehen. Da pries er Gott und folgte Jesus nach. Und das ganze Volk, das dies gesehen hatte, lobte Gott.
Hl. Elisabeth von Thüringen()
Hl. Elisabeth von ThüringenLandgráfin* 7. Juli (?) 1207 in Sárospatak im Norden von Ungarn (?) 17. November 1231 in Marburg in HessenElisabeth war die Tochter des Königs Andreas II. von Ungarn und seiner Gattin Gertrud von Andechs. 1207 in Ungarn geboren, kam sie mit vier Jahren auf die Wartburg, wo sie von der Landgráfin Sophie, ihrer spáteren Schwiegermutter, erzogen wurde. Vierzehnjáhrig wurde sie mit dem Landgrafen Ludwig IV. von Thüringen vermáhlt. Die glückliche Ehe dauerte nur sechs Jahre, denn 1227 starb Ludwig auf dem Kreuzzug. Elisabeth war, als er aufbrach, zwei Tage mit ihm gezogen, da sie sich nicht von ihm trennen konnte. Als die Todesnachricht kam, sagte sie: „Tot. Tot soll mir nun aller Welt Freude und Ehre sein.“ Sie war 19 Jahre alt. Der zweite Teil ihres Lebens, trotz gegenteiligen Scheins die geradlinige Fortsetzung des ersten Teils, verlief so schnell wie der erste. Eine tiefe Christusliebe hatte sie schon bisher erfüllt und in ihr die Liebe zur Einfachheit, zur Armut und zu den Armen genáhrt. Es war natürlich, dass die Botschaft des hl. Franz von Assisi bei ihr ein reines Echo fand. Sie floh von der Wartburg, wo man ihre Art und ihre Sendung nicht verstand, und lebte als Franziskanerterziarin in großer Armut. Sie konnte jedoch bei Marburg an der Lahn ein Spital gründen, das sie leitete und in dem sie die Arbeiten übernahm, die sonst niemand tun wollte. Sie selbst starb nach kurzer Krankheit in der Nacht vom 16. auf den 17. November 1231. Erst nach ihrem Tod wurde ihre Größe sichtbar. Wie ein Schilf „Wir sind wie ein Schilf, das am Flussufer wáchst. Schwillt der Fluss, so beugt sich das Schilf; sinkt das Wasser, so richtet es sich wieder empor und wáchst in seiner Kraft fröhlich und erquickt weiter. So müssen auch wir uns bisweilen beugen und demütigen, um uns dann froh und erquickt wieder aufzurichten.“ (Elisabeth von Thüringen)
Hl. Egbert von York()
Hl. Egbert von YorkErzbischof von York 766Egbert war Erzbischof von York.
Hl. David von Augsburg()
Hl. David von AugsburgOrdensmann, Mystiker* um 1200 in Augsburg in Bayern 19. (oder 15.) November 1272 daselbstDavid war eines der ersten deutschen Mitglieder im Franziskanerorden. Er wirkte mit an der Ausbildung in Magdeburg, dann etwa ab 1240 als Novizenmeister in Regensburg. Bischof Berthold von Regensburg begleitete er auf seinen Predigtreisen, und er war beteiligt an den Maßnahmen der Inquisition gegen die Waldenser. Ab 1250 wirkte er von Augsburg aus als Volksprediger.David war der wohl erste deutsche Mystiker, seine Schriften gelten als Klassiker der Mystik. De exterioris et interioris hominis compositione, Von der Áußerlichen und innerlichen Beschaffenheit des Menschen beschreibt einen dreifachen Weg des Aufstiegs zum geistlichen Leben. In der Folge bildete sich in Augsburg ein deutschsprachiges Schrifttum, das als einer der ersten Höhepunkte der volkssprachlichen theologischen Literatur gilt.
Kategorie: Messe nach Jahr / Katholisches Messbuch 2018 / Katholisches Messbuch von November 2018
Veröffentlicht: 2026-07-14T18:16:28Z | Aktualisiert: 2026-07-14T18:16:28Z