Katholisches Messbuch des Tages: Mittwoch, November 16 2016
Mittwoch der 33. Woche im Jahreskreis
Mittwoch der 33. Woche im Jahreskreis
1. LesungBuch der Offenbarung
4,1-11.]Ich, Johannes, sah: Eine Tür war geöffnet am Himmel; und die erste Stimme, die ich gleich einer Posaune mit mir reden gehört hatte, sagte: Komm herauf und ich werde dir zeigen, was dann geschehen muss.
]Sogleich wurde ich vom Geist ergriffen. Und siehe, ein Thron stand im Himmel; auf dem Thron saß einer,
]der wie ein Jaspis und ein Karneol aussah. Und über dem Thron wölbte sich ein Regenbogen, der wie ein Smaragd aussah.
]Und rings um den Thron standen vierundzwanzig Throne und auf den Thronen saßen vierundzwanzig Álteste, in weiße Gewánder gekleidet und mit goldenen Kránzen auf dem Haupt.
]Von dem Thron gingen Blitze, Stimmen und Donner aus. Und sieben lodernde Fackeln brannten vor dem Thron; das sind die sieben Geister Gottes.
]Und vor dem Thron war etwas wie ein glásernes Meer, gleich Kristall. Und in der Mitte des Thrones und rings um den Thron waren vier Lebewesen voller Augen, vorn und hinten.
]Das erste Lebewesen glich einem Löwen, das zweite einem Stier, das dritte sah aus wie ein Mensch, das vierte glich einem fliegenden Adler.
]Und jedes der vier Lebewesen hatte sechs Flügel, außen und innen voller Augen. Sie ruhen nicht, bei Tag und Nacht, und rufen: Heilig, heilig, heilig ist der Herr, der Gott, der Herrscher über die ganze Schöpfung; er war und er ist und er kommt.
]Und wenn die Lebewesen dem, der auf dem Thron sitzt und in alle Ewigkeit lebt, Herrlichkeit und Ehre und Dank erweisen,
]dann werfen sich die vierundzwanzig Áltesten vor dem, der auf dem Thron sitzt, nieder und beten ihn an, der in alle Ewigkeit lebt. Und sie legen ihre goldenen Kránze vor seinem Thron nieder und sprechen:
]Würdig bist du, Herr, unser Gott, Herrlichkeit zu empfangen und Ehre und Macht. Denn du bist es, der die Welt erschaffen hat, durch deinen Willen war sie und wurde sie erschaffen.
Psalmen
150(149),1-2.3-4.5-6.R/ Kv: Alles, was atmet, lobe den Herrn!
]Lobet Gott in seinem Heiligtum, lobt ihn in seiner máchtigen Feste!
]Lobt ihn wegen seiner machtvollen Taten, lobt ihn nach der Fülle seiner Größe!
]Lobt ihn mit dem Schall des Widderhorns, lobt ihn mit Harfe und Leier!
]Lobt ihn mit Trommel und Reigentanz, lobt ihn mit Saiten und Flöte!
]Lobt ihn mit tönenden Zimbeln, lobt ihn mit schallenden Zimbeln!
]Alles, was atmet, lobe den HERRN.
Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk
19,11-28.]In jener Zeit meinten die Menschen, weil Jesus schon nahe bei Jerusalem war, das Reich Gottes werde sofort erscheinen. Daher erzáhlte er ihnen ein weiteres Gleichnis. Er sagte:
]Ein Mann von vornehmer Herkunft wollte in ein fernes Land reisen, um die Königswürde für sich zu erlangen und dann zurückzukehren.
]Er rief zehn seiner Diener zu sich, verteilte unter sie zehn Minen und sagte: Macht Gescháfte damit, bis ich wiederkomme!
]Seine Bürger jedoch hassten ihn und schickten eine Gesandtschaft hinter ihm her und ließen sagen: Wir wollen nicht, dass dieser Mann über uns König wird.
]Und es geschah, als er die Königswürde empfangen hatte und zurückkehrte, da ließ er die Diener, denen er das Geld gegeben hatte, zu sich rufen. Er wollte sehen, welchen Gewinn sie bei ihren Gescháften erzielt hatten.
]Der erste kam und sagte: Herr, deine Mine hat zehn Minen eingebracht.
]Da sagte der König zu ihm: Sehr gut, du bist ein guter Diener. Weil du im Kleinsten zuverlássig warst, sollst du Herr über zehn Stádte werden.
]Der zweite kam und sagte: Herr, deine Mine hat fünf Minen eingebracht.
]Zu ihm sagte der König: Du sollst über fünf Stádte herrschen.
]Nun kam ein anderer und sagte: Herr, siehe deine Mine. Ich habe sie in einem Schweißtuch aufbewahrt;
]denn ich hatte Angst vor dir, weil du ein strenger Mann bist: Du hebst ab, was du nicht eingezahlt hast, und erntest, was du nicht gesát hast.
]Der König antwortete: Aus deinem eigenen Mund spreche ich dir das Urteil. Du bist ein schlechter Diener. Du hast gewusst, dass ich ein strenger Mann bin? Dass ich abhebe, was ich nicht eingezahlt habe, und ernte, was ich nicht gesát habe?
]Warum hast du dann mein Geld nicht auf die Bank gebracht? Dann hátte ich es bei der Rückkehr mit Zinsen abheben können.
]Und zu denen, die dabeistanden, sagte er: Nehmt ihm die Mine weg und gebt sie dem, der die zehn Minen hat!
]Sie sagten zu ihm: Herr, er hat doch schon zehn.
]Ich sage euch: Wer hat, dem wird gegeben werden; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat.
]Doch meine Feinde, die nicht wollten, dass ich ihr König werde – bringt sie her und macht sie vor meinen Augen nieder!
]Nach dieser Rede zog Jesus weiter und ging nach Jerusalem hinauf.
Hl. Margareta von Schottland()
Hl. Margareta von SchottlandKönigin von Schottland* um 1046 in Reska bei Nádasd in Ungarn im November (?) 1093 in Edinburgh in SchottlandMargaretas bewegtes Leben begann in Ungarn; um 1046 wurde sie in Reska bei Nadasd geboren. Sie war die Tochter des aus England vertriebenen Eduard Atheling und einer ungarischen Prinzessin. Mit zehn Jahren kam sie nach England an den Hof ihres Großonkels Eduard des Bekenners. 1066, nach der verlorenen Schlacht von Hastings, floh sie nach Schottland, wo sie sich um 1070 mit König Malcolm verheiratete. Der Ehe entsprossen sechs Knaben und drei Mádchen. Auf den rauen König hatte Margareta einen wohltuenden Einfluss, der dem Land zugute kam. Sie war streng gegen sich selbst, gut zu den Armen; sie reformierte das kirchliche Leben, förderte Kultur und Erziehung. Sie starb mit 46 Jahren am 16. November 1093, wenige Tage nachdem sie die Nachricht vom blutigen Tod ihres Gatten und ihres Sohnes Eduard erhalten hatte. Sie wurde 1249 heilig gesprochen.
Hl. Edmund Rich von Abingdon()
Hl. Edmund Rich von AbingdonErzbischof von Canterbury* um 1180 in Abingdon bei Oxford in England 16. November 1240 in Soissy-sur-Seine in FrankreichEdmund Rich studierte in Paris Philosophie und Theologie, lehrte dann an der Universitát in Oxford. 1222 wurde er Kanonikus der Kathedrale von Salisbury, ab 1227 profilierte er sich in England als Kreuzzugsprediger. 1234 wurde er Erzbischof von Canterbury. Er führte ein strenges, bußfertiges Leben und zeichnete sich durch Wohltátigkeit aus. Unbeugsam verteidigte er kirchliche Disziplin und die Rechte der Kirche gegenüber dem König, was stándige Konflikte mit König Heinrich III. und dem eigenen Domkapitel zur Folge hatte. Deshalb zog er sich im Oktober 1240 heimlich ins Zisterzienserkloster nach Pontigny zurück. Auf dem Weg zu einer Wallfahrt nach Rom starb er im Chorherrenstift in Soissy-sur-Seine.Edmunds Grab befindet sich in der Abteikirche in Pontigny. In seinem Geburtsort wurde ihm eine Kapelle erbaut und an einem 30. Mai geweiht.
Hl. Agnes von Assisi()
Hl. Agnes von AssisiÁbtissin* 1197 (oder 1198) in Assisi in Italien 27. August 1253 im Kloster San Damiano bei Assisi in Italienwar die jüngere Schwester der Klara von Assisi, der sie nach 16 Tagen auf dem Weg ins Kloster San Damiano folgte und mit der sie unter den Nachstellungen der Familie litt. 1219 wurde Agnes von Franziskus zur Leiterin der Frauengemeinschaft Monticelli in Florenz ernannt. Von hier aus gründete sie Klöster u.a. in Mantua, Venedig und Padua. Wenige Monate nach Klara starb auch Agnes, sie wurde neben ihrer Schwester bestattet.
Kategorie: Messe nach Jahr / Katholisches Messbuch 2016 / Katholisches Messbuch von November 2016
Veröffentlicht: 2026-07-14T18:16:10Z | Aktualisiert: 2026-07-14T18:16:10Z