Katholisches Messbuch des Tages: Freitag, Mai 31 2019

Freitag der 6. Osterwoche

Freitag der 6. Osterwoche

1. Lesung

Apostelgeschichte

18,9-18.

]Als Paulus in Korinth war, sagte der Herr nachts in einer Vision zu ihm: Fürchte dich nicht! Rede nur, schweige nicht!
]Denn ich bin mit dir, niemand wird dir etwas antun. Viel Volk námlich gehört mir in dieser Stadt.
]So blieb Paulus ein Jahr und sechs Monate und lehrte bei ihnen das Wort Gottes.
]Als aber Gallio Prokonsul von Achaia war, traten die Juden einmütig gegen Paulus auf, brachten ihn vor den Richterstuhl
]und sagten: Dieser verführt die Menschen zu einer Gottesverehrung, die gegen das Gesetz verstößt.
]Als Paulus etwas erwidern wollte, sagte Gallio zu den Juden: Láge hier ein Vergehen oder Verbrechen vor, ihr Juden, so würde ich eure Klage ordnungsgemáß behandeln.
]Streitet ihr jedoch über Lehre und Namen und euer Gesetz, dann seht selber zu! Darüber will ich nicht Richter sein.
]Und er wies sie vom Richterstuhl weg.
]Da ergriffen alle den Synagogenvorsteher Sosthenes und verprügelten ihn vor dem Richterstuhl. Gallio aber kümmerte sich nicht darum.
]Paulus blieb noch lángere Zeit. Dann verabschiedete er sich von den Brüdern und segelte zusammen mit Priscilla und Aquila nach Syrien ab. In Kenchreá hatte er sich aufgrund eines Gelübdes den Kopf kahl scheren lassen.

Psalm

Psalmen

47(46),2-3.4-5.6-7.

R/ Kv: Herr, du bist König über alle Welt.

]Ihr Völker alle, klatscht in die Hánde; jauchzt Gott zu mit lautem Jubel!
]Denn Furcht gebietend ist der HERR, der Höchste,
ein großer König über die ganze Erde.
]Er unterwerfe uns Völker
und zwinge Nationen unter unsere Füße.
]Er erwáhle für uns unser Erbland,
den Stolz Jakobs, den er lieb hat.
]Gott stieg empor unter Jubel,
der HERR beim Schall der Hörner.
]Singt unserm Gott, ja singt ihm!
Singt unserm König, singt ihm!

Evangelium

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh

16,20-23a.

]In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Amen, amen, ich sage euch: Ihr werdet weinen und klagen, aber die Welt wird sich freuen; ihr werdet traurig sein, aber eure Trauer wird sich in Freude verwandeln.
]Wenn die Frau gebáren soll, hat sie Trauer, weil ihre Stunde gekommen ist; aber wenn sie das Kind geboren hat, denkt sie nicht mehr an ihre Not über der Freude, dass ein Mensch zur Welt gekommen ist.
]So habt auch ihr jetzt Trauer, aber ich werde euch wiedersehen; dann wird euer Herz sich freuen und niemand nimmt euch eure Freude.
]An jenem Tag werdet ihr mich nichts mehr fragen.


Hl. Mechthildis von Dießen()

Hl. MechthildisÁbtissin in Edelstetten* um 1125 in Andechs in Bayern 31. Mai 1160 in Dießen am Ammersee in BayernMechthildis war die Tochter des Grafen Berthold II. von Andechs. Mit fünf Jahren wurde sie zur Erziehung ins Augustinerkloster nach Dießen gegeben. Dort wurde sie Priorin, 1153 nach direkter Aufforderung durch Papst Anastasius IV. Ábtissin im Kloster Edelstetten bei Krumbach, wo sie tiefgreifende Reformen durchführte. Bald schon kehrte sie aber kránklich nach Dießen zurück.


Hl. Helmtrud (Hiltrud)()

Hl. Helmtrud (Hiltrud)Einsiedlerin, Nonne* in Heerse, dem heutigen Neuenheerse bei Bad Driburg in Nordrhein-Westfalen um 950 daselbst (?)Helmtrud war Nonne im Kloster Heerse - dem heutigen Neuenheerse bei Bad Driburg - und lebte der Überlieferung nach einige Zeit als Einsiedlerin auf dem Berg an der Iburg bei Bad Driburg als Einsiedlerin.


Hl. Hermann von Marienstatt()

Hl. Hermann von MarienstattAbt in Heisterbach, Himmerod und Marienstatt* 1150 im Rheinland nach 1225 in Himmerod in der EifelHermann, Sohn einer Adelsfamilie, wurde Stiftsherr an St. Cassius in Bonn und um 1175 Zisterziensermönch in Himmerod. 1189 ging er mit anderen Mönchen aus Himmerod als Gründerabt ins neu gestiftete Zisterzienser-Kloster auf dem Stromberg - dem heutigen Petersberg - im Siebengebirge bei Königswinter; von dort verlegte er - trotz Widerstand der Bevölkerung - die Abtei ins Tal nach Heisterbach. Ab 1195 wirkte er als Abt im Mutterkloster Himmerod.Als um 1212 der Kölner Burggraf Eberhard von Aremberg und seine Gemahlin Adelheid von Molsberg dem Kloster Himmerod Güter auf dem Westerwald stiftete, zog Hermann 1215 wieder zusammen mit zwölf Mönchen aus und gründete das Kloster Marienstatt, zunáchst nahe Neunkhausen, dann wegen Erbstreitigkeiten der Stifter 1222 am heutigen Ort, den Graf Heinrich III. von Sayn und seine Frau Mechthild zur Verfügung stellten. Die Legende erzáhlt, die Gottesmutter sei Abt Hermann im Traum erschienen und habe ihn auf eine Stelle hingewiesen, wo mitten im Winter ein Weißdornstrauch blühe; dort solle er das neue Kloster bauen.Kurz nach 1225 kehrte Hermann als einfacher Mönch nach Himmerod zurück, wo er bald darauf verstarb.Hermanns Klöster wurden gegründet, als die Zisterzienserreformen ihre Hochzeit schon überschritten hatten und schon die ersten Bettelorden auftraten, die den alten Mönchsorden zunehmend Konkurrenz bereiteten. Das Kalendarium des Ordens rühmt Hermann als berühmt durch seine Sehergabe, der auch durch viele andere Wunderzeichen hervorleuchtete. Die Gründungen Hermanns wurden durch die Marienstatter Tafeln von 1324 überliefert; das auch ikonographisch wertvolle Dokument befindet sich heute im Rheinischen Landesmuseum in Bonn.

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Kategorie: Messe nach Jahr / Katholisches Messbuch 2019 / Katholisches Messbuch von Mai 2019

Veröffentlicht: 2026-07-14T18:16:38Z | Aktualisiert: 2026-07-14T18:16:38Z