Katholisches Messbuch des Tages: Dienstag, Mai 31 2016

Dienstag der 9. Woche im Jahreskreis

Dienstag der 9. Woche im Jahreskreis

1. Lesung

Zweiter Brief des Apostels Petrus

3,12-15a.17-18.

]Schwestern und Brüder! Ihr müsst die Ankunft des Tages Gottes erwarten und beschleunigen! An jenem Tag werden die Himmel in Flammen aufgehen und die Elemente im Feuer zerschmelzen.
]Wir erwarten gemáß seiner Verheißung einen neuen Himmel und eine neue Erde, in denen die Gerechtigkeit wohnt.
]Deswegen, Geliebte, die ihr dies erwartet, bemüht euch darum, von ihm ohne Makel und Fehler in Frieden angetroffen zu werden!
]Und die Geduld unseres Herrn betrachtet als eure Rettung.
]Ihr aber, Geliebte, da ihr dies im Voraus wisst, gebt Acht, dass ihr nicht von dem Irrtum der Frevler mitgerissen werdet und eure eigene Standfestigkeit verliert!
]Wachset in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Retters Jesus Christus! Ihm gebührt die Herrlichkeit, jetzt und bis zum Tag der Ewigkeit. Amen.

Psalm

Psalmen

90(89),1-2.3-4.14.16.

R/ Kv: Herr, du bist unsere Zuflucht von Geschlecht zu Geschlecht.

]O Herr, du warst uns Wohnung
von Geschlecht zu Geschlecht.
]Ehe geboren wurden die Berge,
ehe du unter Wehen hervorbrachtest Erde und Erdkreis,
bist du Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit.
]Zum Staub zurückkehren lásst du den Menschen,
du sprichst: „Ihr Menschenkinder, kehrt zurück!“
]Denn tausend Jahre sind in deinen Augen
wie der Tag, der gestern vergangen ist,
wie eine Wache in der Nacht.
]Sáttige uns am Morgen mit deiner Huld! Dann wollen wir jubeln und uns freuen all unsre Tage.
]Dein Wirken werde sichtbar an deinen Knechten und deine Pracht an ihren Kindern.

Evangelium

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus

12,13-17.

]In jener Zeit wurden einige Pharisáer und einige Anhánger des Herodes zu Jesus geschickt, um ihn mit einer Frage in eine Falle zu locken.
]Sie kamen zu ihm und sagten: Meister, wir wissen, dass du die Wahrheit sagst und auf niemanden Rücksicht nimmst; denn du siehst nicht auf die Person, sondern lehrst wahrhaftig den Weg Gottes. Ist es erlaubt, dem Kaiser Steuer zu zahlen, oder nicht? Sollen wir sie zahlen oder nicht zahlen?
]Er aber durchschaute ihre Heuchelei und sagte zu ihnen: Warum versucht ihr mich? Bringt mir einen Denar, ich will ihn sehen.
]Man brachte ihm einen. Er fragte sie: Wessen Bild und Aufschrift ist das? Sie antworteten ihm: Des Kaisers.
]Da sagte Jesus zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört! Und sie waren sehr erstaunt über ihn.


Hl. Mechthildis von Dießen()

Hl. MechthildisÁbtissin in Edelstetten* um 1125 in Andechs in Bayern 31. Mai 1160 in Dießen am Ammersee in BayernMechthildis war die Tochter des Grafen Berthold II. von Andechs. Mit fünf Jahren wurde sie zur Erziehung ins Augustinerkloster nach Dießen gegeben. Dort wurde sie Priorin, 1153 nach direkter Aufforderung durch Papst Anastasius IV. Ábtissin im Kloster Edelstetten bei Krumbach, wo sie tiefgreifende Reformen durchführte. Bald schon kehrte sie aber kránklich nach Dießen zurück.


Hl. Helmtrud (Hiltrud)()

Hl. Helmtrud (Hiltrud)Einsiedlerin, Nonne* in Heerse, dem heutigen Neuenheerse bei Bad Driburg in Nordrhein-Westfalen um 950 daselbst (?)Helmtrud war Nonne im Kloster Heerse - dem heutigen Neuenheerse bei Bad Driburg - und lebte der Überlieferung nach einige Zeit als Einsiedlerin auf dem Berg an der Iburg bei Bad Driburg als Einsiedlerin.


Hl. Hermann von Marienstatt()

Hl. Hermann von MarienstattAbt in Heisterbach, Himmerod und Marienstatt* 1150 im Rheinland nach 1225 in Himmerod in der EifelHermann, Sohn einer Adelsfamilie, wurde Stiftsherr an St. Cassius in Bonn und um 1175 Zisterziensermönch in Himmerod. 1189 ging er mit anderen Mönchen aus Himmerod als Gründerabt ins neu gestiftete Zisterzienser-Kloster auf dem Stromberg - dem heutigen Petersberg - im Siebengebirge bei Königswinter; von dort verlegte er - trotz Widerstand der Bevölkerung - die Abtei ins Tal nach Heisterbach. Ab 1195 wirkte er als Abt im Mutterkloster Himmerod.Als um 1212 der Kölner Burggraf Eberhard von Aremberg und seine Gemahlin Adelheid von Molsberg dem Kloster Himmerod Güter auf dem Westerwald stiftete, zog Hermann 1215 wieder zusammen mit zwölf Mönchen aus und gründete das Kloster Marienstatt, zunáchst nahe Neunkhausen, dann wegen Erbstreitigkeiten der Stifter 1222 am heutigen Ort, den Graf Heinrich III. von Sayn und seine Frau Mechthild zur Verfügung stellten. Die Legende erzáhlt, die Gottesmutter sei Abt Hermann im Traum erschienen und habe ihn auf eine Stelle hingewiesen, wo mitten im Winter ein Weißdornstrauch blühe; dort solle er das neue Kloster bauen.Kurz nach 1225 kehrte Hermann als einfacher Mönch nach Himmerod zurück, wo er bald darauf verstarb.Hermanns Klöster wurden gegründet, als die Zisterzienserreformen ihre Hochzeit schon überschritten hatten und schon die ersten Bettelorden auftraten, die den alten Mönchsorden zunehmend Konkurrenz bereiteten. Das Kalendarium des Ordens rühmt Hermann als berühmt durch seine Sehergabe, der auch durch viele andere Wunderzeichen hervorleuchtete. Die Gründungen Hermanns wurden durch die Marienstatter Tafeln von 1324 überliefert; das auch ikonographisch wertvolle Dokument befindet sich heute im Rheinischen Landesmuseum in Bonn.

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Kategorie: Messe nach Jahr / Katholisches Messbuch 2016 / Katholisches Messbuch von Mai 2016

Veröffentlicht: 2026-07-14T18:16:10Z | Aktualisiert: 2026-07-14T18:16:10Z