Katholisches Messbuch des Tages: Sonntag, Mai 28 2017
7. Sonntag in der Osterzeit
7. Sonntag in der Osterzeit
1. LesungApostelgeschichte
1,12-14.]Als Jesus in den Himmel aufgenommen worden war, kehrten die Apostel von dem Berg, der Ölberg genannt wird und nur einen Sabbatweg von Jerusalem entfernt ist, nach Jerusalem zurück.
]Als sie in die Stadt kamen, gingen sie in das Obergemach hinauf, wo sie nun stándig blieben: Petrus und Johannes, Jakobus und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomáus und Mattháus, Jakobus, der Sohn des Alpháus, und Simon, der Zelot, sowie Judas, der Sohn des Jakobus.
]Sie alle verharrten dort einmütig im Gebet, zusammen mit den Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und seinen Brüdern.
Psalmen
27(26),1.4.7-8.]Der HERR ist mein Licht und mein Heil: Vor wem sollte ich mich fürchten? Der HERR ist die Zuflucht meines Lebens: Vor wem sollte mir bangen?
]Eines habe ich vom HERRN erfragt, dieses erbitte ich:
im Haus des HERRN zu wohnen alle Tage meines Lebens;
die Freundlichkeit des HERRN zu schauen
und nachzusinnen in seinem Tempel.
]Höre, HERR, meine Stimme, wenn ich rufe;
sei mir gnádig und gib mir Antwort!
]Mein Herz denkt an dich: „Suchet mein Angesicht!“ Dein Angesicht, HERR, will ich suchen.
Erster Brief des Apostels Petrus
4,13-16.]Freut euch, dass ihr Anteil an den Leiden Christi habt; denn so könnt ihr auch bei der Offenbarung seiner Herrlichkeit voll Freude jubeln.
]Wenn ihr wegen des Namens Christi beschimpft werdet, seid ihr seligzupreisen; denn der Geist der Herrlichkeit, der Geist Gottes, ruht auf euch.
]Wenn einer von euch leiden muss, soll es nicht deswegen sein, weil er ein Mörder oder ein Dieb ist, weil er Böses tut oder sich in fremde Angelegenheiten einmischt.
]Wenn er aber leidet, weil er Christ ist, dann soll er sich nicht schámen, sondern Gott darin verherrlichen.
Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh
17,1-11a.]In jener Zeit erhob Jesus seine Augen zum Himmel und sagte: Vater, die Stunde ist gekommen. Verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrlicht!
]Denn du hast ihm Macht über alle Menschen gegeben, damit er allen, die du ihm gegeben hast, ewiges Leben schenkt.
]Das aber ist das ewige Leben: dass sie dich, den einzigen wahren Gott, erkennen und den du gesandt hast, Jesus Christus.
]Ich habe dich auf der Erde verherrlicht und das Werk zu Ende geführt, das du mir aufgetragen hast.
]Jetzt verherrliche du mich, Vater, bei dir mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, bevor die Welt war!
]Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie gehörten dir und du hast sie mir gegeben und sie haben dein Wort bewahrt.
]Sie haben jetzt erkannt, dass alles, was du mir gegeben hast, von dir ist.
]Denn die Worte, die du mir gabst, habe ich ihnen gegeben und sie haben sie angenommen. Sie haben wahrhaftig erkannt, dass ich von dir ausgegangen bin, und sie sind zu dem Glauben gekommen, dass du mich gesandt hast.
]Für sie bitte ich; nicht für die Welt bitte ich, sondern für alle, die du mir gegeben hast; denn sie gehören dir.
]Alles, was mein ist, ist dein, und was dein ist, ist mein; in ihnen bin ich verherrlicht.
]Ich bin nicht mehr in der Welt, aber sie sind in der Welt und ich komme zu dir.
Hl. Germanus von Paris()
Hl. GermanusBischof von Paris* 496 bei Autun 28. Mai 576 in ParisGermanus lebte in jungen Jahren in seiner Heimat als Einsiedler. 530 wurde er zum Priester geweit, 540 Abt in St. Symphorian in seiner Heimatstadt, 550 Bischof von Paris und Erzkaplan bei König Childebert I.. Er führte auch in diesem hohen Amt ein einfaches Leben, verteilte eigenen Besitz an die Armen und war ein gefragter Prediger. Sein besonderer Einsatz galt Gefangenen. Nach der Legende hat er das Haus, in dem er selbst krank darniederlag, vor einem Feuer geschützt. Neben der neuen Kirche, die draußen vor Paris ("des près") erbaut worden war zur Aufnahme der Reliquien des hl. Vinzenz, gründete Germanus ein Benediktinerkloster. Die Überlieferung berichtet, dass der Bischof eines Tages befahl, das Datum 28. Mai ans Kopfende seines Bettes zu schreiben; Jahre spáter war dies sein Todestag.
Hl. Wilhelm von Gellone()
Hl. WilhelmLaienbruder, Klostergründer* um 745 28. Mai 812 in Gellone, dem heutigen St-Guilhem-le-Désert in FrankreichWilhelm war ein Enkel von Karl Martell und Feldherr unter Karl dem Großen. 804 gründete er die Abtei Gellone, in die er zwei Jahre spáter als Laienbruder eintrat, um dort die einfachsten Arbeiten zu verrichten. Die Überlieferung berichtet, Benedikt von Aniane habe ihn als Mönch in den Orden aufgenommen. Schon bald nach seinem Tod wurde Wilhelm hoch verehrt. Die "Chanson de geste" verherrlicht sein Leben als Kriegsheld und Mönch, es diente Wolfram von Eschenbach als Vorlage für sein Versepos "Willehalm".
Hl. Lanfranc()
Hl. LanfrancAbt in Caen, Erzbischof in Canterbury* um 1005 in Pavia in Italien 28. Mai 1089 in Canterbury in EnglandLanfranc gründete um 1035 in Avranches in Frankreich eine wissenschaftliche Schule zum Studium der Rechte und der freien Künste, die schnell Berühmtheit erlangte. 1042 legte er in einer lebensbedrohlichen Situation das Gelübde ab, Mönch zu werden; er trat in das damals neue Benediktinerkloster in Le Bec ein. 1045 wurde er dort Prior und Leiter der Klosterschule; zu seinen Schülern gehörten Anselm von Canterbury, Ivo von Chartres und Papst Alexander II.1063 wurde Lanfranc Abt in Caën, 1070 Erzbischof in Canterbury. Er bemühte sich besonders um die engere Anbindung der englischen Kirche an Rom.
Kategorie: Messe nach Jahr / Katholisches Messbuch 2017 / Katholisches Messbuch von Mai 2017
Veröffentlicht: 2026-07-14T18:16:17Z | Aktualisiert: 2026-07-14T18:16:17Z