Katholisches Messbuch des Tages: Sonntag, Mai 21 2023

7. Sonntag in der Osterzeit

Apostelgeschichte

1,12-14.

Als Jesus in den Himmel aufgenommen war, kehrten die Apostel vom Ölberg, der nur einen Sabbatweg von Jerusalem entfernt ist, nach Jerusalem zurück.
Als sie in die Stadt kamen, gingen sie in das Obergemach hinauf, wo sie nun stándig blieben: Petrus und Johannes, Jakobus und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomáus und Mattháus, Jakobus, der Sohn des Alpháus, und Simon, der Zelot, sowie Judas, der Sohn des Jakobus.
Sie alle verharrten dort einmütig im Gebet, zusammen mit den Frauen und mit Maria, der Mutter Jesu, und mit seinen Brüdern.

Psalmen

27(26),1.4.7-8.

Der Herr ist mein Licht und mein Heil:
Vor wem sollte ich mich fürchten?
Der Herr ist die Kraft meines Lebens:
Vor wem sollte mir bangen?
Nur eines erbitte ich vom Herrn, danach verlangt mich:
Im Haus des Herrn zu wohnen alle Tage meines Lebens,
die Freundlichkeit des Herrn zu schauen
und nachzusinnen in seinem Tempel.
Vernimm, o Herr, mein lautes Rufen;
sei mir gnádig, und erhöre mich!
Mein Herz denkt an dein Wort: «Sucht mein Angesicht!»
Dein Angesicht, Herr, will ich suchen.

Erster Brief des Apostels Petrus

4,13-16.

Brüder! Freut euch, dass ihr Anteil an den Leiden Christi habt; denn so könnt ihr auch bei der Offenbarung seiner Herrlichkeit voll Freude jubeln.
Wenn ihr wegen des Namens Christi beschimpft werdet, seid ihr seligzupreisen; denn der Geist der Herrlichkeit, der Geist Gottes, ruht auf euch.
Wenn einer von euch leiden muss, soll es nicht deswegen sein, weil er ein Mörder oder ein Dieb ist, weil er Böses tut oder sich in fremde Angelegenheiten einmischt.
Wenn er aber leidet, weil er Christ ist, dann soll er sich nicht schámen, sondern Gott verherrlichen, indem er sich zu diesem Namen bekennt.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh

17,1-11a.

In jener Zeit erhob Jesus seine Augen zum Himmel und sprach: Vater, die Stunde ist da. Verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrlicht.
Denn du hast ihm Macht über alle Menschen gegeben, damit er allen, die du ihm gegeben hast, ewiges Leben schenkt.
Das ist das ewige Leben: dich, den einzigen wahren Gott, zu erkennen und Jesus Christus, den du gesandt hast.
Ich habe dich auf der Erde verherrlicht und das Werk zu Ende geführt, das du mir aufgetragen hast.
Vater, verherrliche du mich jetzt bei dir mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, bevor die Welt war.
Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie gehörten dir, und du hast sie mir gegeben, und sie haben an deinem Wort festgehalten.
Sie haben jetzt erkannt, dass alles, was du mir gegeben hast, von dir ist.
Denn die Worte, die du mir gegeben hast, gab ich ihnen, und sie haben sie angenommen. Sie haben wirklich erkannt, dass ich von dir ausgegangen bin, und sie sind zu dem Glauben gekommen, dass du mich gesandt hast.
Für sie bitte ich; nicht für die Welt bitte ich, sondern für alle, die du mir gegeben hast; denn sie gehören dir.
Alles, was mein ist, ist dein, und was dein ist, ist mein; in ihnen bin ich verherrlicht.
Ich bin nicht mehr in der Welt, aber sie sind in der Welt, und ich gehe zu dir.


Hl. Hermann Josef()

Hl. Hermann JosefPriester, Ordensmann, Mystiker* um 1150 in Köln in Nordrhein-Westfalen 7. April (?) 1241 (jedenfalls nach 1225) in Hoven bei Düren in Nordrhein-WestfalenHermann, geboren um 1150, stammte aus einer armen Familie in Köln. Von seinem siebten Lebensjahr an bis zu seinem Tod hatte er einen verblüffend selbstverstándlichen Umgang mit den Heiligen des Himmels. Mit zwölf Jahren kam er als Schüler zu den Prámonstratensern in Steinfeld in der Eifel. Spáter trat er in diesen Orden ein und wurde ein vielbegehrter Prediger und Seelenführer. Groß war seine Verehrung der Mutter Gottes und des hl. Josef, dessen Namen er schließlich zu seinem Taufnamen Hermann hinzufügte. Er starb 1241 (jedenfalls nach 1225) im Zisterzienserinnenkloster von Hoven, Stadtteil von Zülpich, Krs. Euskirchen, wohin er zur Feier der Karwoche und des Osterfestes geschickt worden war. Sein Grab ist in Steinfeld.


Hl. Julius (Julio) Álvarez Mendoza()


Hl. Julius (Julio) Álvarez MendozaPriester, Mártyrer * 20. Dezember 1866 in Guadalajara bei Jalisco in Mexico 30. Márz 1927 in San Julián bei Jalisco in MexicoJulio Álvarez Mendoza wurde 1894 zum Preister geweiht. Er wirkte in Mechoacanejo bei Jalisco. Unermüdlich besuchte er die Menschen in der Umgegend, die selbst nicht in die Kirche kamen. Als in der Mexikanischen Revolution die Kirche vom Staat unterdrückt wurde, hielt er Messen in den Háusern und taufte in Flüssen im Freien. Im Márz 1927 wurde er deshalb verhaftet, nach Leon gebracht, zum Tod verurteilt und hingerichtet. Sein Leichnam wurde auf eine Müllhalde nahe seiner Kirche in Mechoacanejo geworfen.Julio Álvarez Mendoza wurde 1992 durch Papst Johannes Paul II. selig und von demselben Papst zusammen mit 24 anderen Mártyrern der Revolution in Mexiko 2000 heiliggesprochen.


Hl. Wiltrud von Scheda()


Hl. WiltrudKlostergründerin, Nonnelebte im 12. JahrhundertWiltrud war die Frau des Edelmannes Voland von Ardei. Nach dem Tod ihres Mannes gründete sie zwischen 1127 und 1139 die Prámonstratenser-Propstei in Scheda in Westfalen, zu der bis 1175 auch ein Frauenkloster gehörte, in das Wiltrud selbst eintrat.

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Kategorie: Messe nach Jahr / Katholisches Messbuch 2023 / Katholisches Messbuch von Mai 2023

Veröffentlicht: 2026-07-08T17:59:23Z | Aktualisiert: 2026-07-08T17:59:23Z