Katholisches Messbuch des Tages: Dienstag, Mai 2 2017

Dienstag der 3. Osterwoche

Dienstag der 3. Osterwoche

1. Lesung

Apostelgeschichte

7,51-60.8,1a.

]In jenen Tagen sagte Stephanus zu dem Volk, den Áltesten und den Schriftgelehrten:
Ihr Halsstarrigen, unbeschnitten an Herzen und Ohren! Immerzu widersetzt ihr euch dem Heiligen Geist, eure Váter schon und nun auch ihr.
]Welchen der Propheten haben eure Váter nicht verfolgt? Sie haben die getötet, die die Ankunft des Gerechten geweissagt haben, dessen Verráter und Mörder ihr jetzt geworden seid,
]ihr, die ihr durch die Anordnung von Engeln das Gesetz empfangen, es aber nicht gehalten habt.
]Als sie seine Rede hörten, waren sie in ihren Herzen aufs Áußerste über ihn empört und knirschten mit den Záhnen gegen ihn.
]Er aber, erfüllt vom Heiligen Geist, blickte zum Himmel empor, sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus zur Rechten Gottes stehen
]und rief: Siehe, ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen.
]Da erhoben sie ein lautes Geschrei, hielten sich die Ohren zu, stürmten einmütig auf ihn los,
]trieben ihn zur Stadt hinaus und steinigten ihn. Die Zeugen legten ihre Kleider zu Füßen eines jungen Mannes nieder, der Saulus hieß.
]So steinigten sie Stephanus; er aber betete und rief: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!
]Dann sank er in die Knie und schrie laut: Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an! Nach diesen Worten starb er.
]Saulus aber war mit seiner Ermordung einverstanden.

Psalm

Psalmen

31(30),3cd-4.6.7b.8a.17.21ab.

]Sei mir ein schützender Fels,
]eine feste Burg, die mich errettet.
]Denn du bist mein Fels und meine Festung; um deines Namens willen wirst du mich führen und leiten.
]In deine Hand lege ich voll Vertrauen meinen Geist; du hast mich erlöst, HERR, du Gott der Treue.
]Ich setze auf den HERRN mein Vertrauen.
]Ich will jubeln und deiner Huld mich freuen.
]Lass dein Angesicht leuchten über deinem Knecht, hilf mir in deiner Huld!
]Du beschirmst sie im Schutz deines Angesichts
]vor dem Toben der Menschen.

Evangelium

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh

6,30-35.

]In jener Zeit sagte die Menge zu Jesus: Welches Zeichen tust du denn, damit wir es sehen und dir glauben? Was für ein Werk tust du?
]Unsere Váter haben das Manna in der Wüste gegessen, wie es in der Schrift heißt: Brot vom Himmel gab er ihnen zu essen.
]Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel.
]Denn das Brot, das Gott gibt, kommt vom Himmel herab und gibt der Welt das Leben.
]Da baten sie ihn: Herr, gib uns immer dieses Brot!
]Jesus antwortete ihnen: Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.


Hl. Athanasius()

Hl. AthanasiusPatriarch von Alexandria, Kirchenvater* um 295 in Alexandria in Ágypten 2. Mai 373 daselbstAthanasius mit dem Beinamen „der Große“ ist einer der bedeutendsten Kirchenlehrer der alten Zeit. Er wurde um 295 in Alexandrien geboren. 325 nahm er als Diakon seines Bischofs am Konzil von Nizáa teil. Gegen die arianische Irrlehre war er ein unermüdlicher Verteidi­ger der Lehre von der wahren Gottheit Christi, wie sie vom Konzil von Nizáa definiert worden war: Christus ist der Sohn Gottes, „gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater“. Da auch die Staatsgewalt auf Seiten der Irrlehrer stand, musste Athanasius wiederholt aus Alexandrien fliehen: siebzehn Jahre seines Lebens verbrachte er im Exil. Seine zahlreichen Schriften dienen vor allem der Erklárung und Verteidigung des wahren Glaubens. Athanasius hat auch das berühmte Leben des heiligen Abtes Antonius geschrieben.Er starb 373 in Alexandrien. Die Unerschrockenen „Er überredete, er mahnte, er griff zur Gewalt. Wenn er angegriffen wurde, verteidigte er sich. Wenn er der Stárkere war, dann erlebte sein Gegner eine böse Stunde. Es ist die Schwáche der Unerschrockenen, ihre Kraft nicht zu messen und so bisweilen das rechte Maß zu verfehlen.“


Hl. Boris()

Hl. BorisFürst, Mártyrer* nach 989 24. (?) Juli 1015Boris - sein Taufname war Roman - war der Sohn von Wladimir I., dem Großfürsten von Russland; Olga war seine Urgroßmutter. Nach dem Tod Wladimirs I. bemáchtigte sich sein Halbbruder Swjatopolk der Hauptstadt Kiew und ließ Boris töten, der - auf Kriegszug gegen das aufstándische Türkvolk der Petschenegen - über die größte Streitmacht verfügte. Gleich danach sorgte er für die Ermordung von Boris' jüngstem Bruder Gleb. Swjatoslaw, ein weiterer Bruder, war in die Karpaten geflohen, doch starb auch er unter den Messern seiner Háscher. Von den Brüdern kam nur Jaroslaw, der in Nowgorod residierte, mit dem Leben davon. 1019 besiegte Jaroslaw das Heer des Swjatopolk und jagte ihn in die Tatra, wo er schmáhlich umkam. So kam der Mörder von Boris und Gleb durch Jaroslaw, der spáter "der Weise" genannt wurde,zu Tode.


Hl. Zoë()

Hl. ZoëZoë, weigerte sich, ihren christlichen Glauben zu verleugnen und den heidnischen Göttern zu opfern. Mit ihrem Gatten und zwei Söhnen wurde sie zu Attalia in Pamphylien um 127 lebendig verbrannt.

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Kategorie: Messe nach Jahr / Katholisches Messbuch 2017 / Katholisches Messbuch von Mai 2017

Veröffentlicht: 2026-07-14T18:16:17Z | Aktualisiert: 2026-07-14T18:16:17Z