Katholisches Messbuch des Tages: Samstag, März 30 2024

Karsamstag - Osternacht

Buch Exodus

14,15-31.15,1.

Da sprach der HERR zu Mose: Was schreist du zu mir? Sag den Israeliten, sie sollen aufbrechen.
Und du heb deinen Stab hoch, streck deine Hand über das Meer und spalte es, damit die Israeliten auf trockenem Boden in das Meer hineinziehen können!
Ich aber will das Herz der Ágypter verhárten, damit sie hinter ihnen hineinziehen. So will ich am Pharao und an seiner ganzen Streitmacht, an seinen Streitwagen und Reitern meine Herrlichkeit erweisen.
Die Ágypter sollen erkennen, dass ich der HERR bin, wenn ich am Pharao, an seinen Streitwagen und Reitern meine Herrlichkeit erweise.
Der Engel Gottes, der den Zug der Israeliten anführte, brach auf und ging nach hinten und die Wolkensáule brach auf und stellte sich hinter sie.
Sie kam zwischen das Lager der Ágypter und das Lager der Israeliten. Die Wolke war da und Finsternis und Blitze erhellten die Nacht. So kamen sie die ganze Nacht einander nicht náher.
Mose streckte seine Hand über das Meer aus und der HERR trieb die ganze Nacht das Meer durch einen starken Ostwind fort. Er ließ das Meer austrocknen und das Wasser spaltete sich.
Die Israeliten zogen auf trockenem Boden ins Meer hinein, wáhrend rechts und links von ihnen das Wasser wie eine Mauer stand.
Die Ágypter setzten ihnen nach; alle Pferde des Pharao, seine Streitwagen und Reiter zogen hinter ihnen ins Meer hinein.
Um die Zeit der Morgenwache blickte der HERR aus der Feuer- und Wolkensáule auf das Lager der Ágypter und brachte es in Verwirrung.
Er hemmte die Ráder an ihren Wagen und ließ sie nur schwer vorankommen. Da sagte der Ágypter: Ich muss vor Israel fliehen; denn der HERR kámpft auf ihrer Seite gegen Ágypten.
Darauf sprach der HERR zu Mose: Streck deine Hand über das Meer, damit das Wasser zurückflutet und den Ágypter, seine Wagen und Reiter zudeckt!
Mose streckte seine Hand über das Meer und gegen Morgen flutete das Meer an seinen alten Platz zurück, wáhrend die Ágypter auf der Flucht ihm entgegenliefen. So trieb der HERR die Ágypter mitten ins Meer.
Das Wasser kehrte zurück und bedeckte Wagen und Reiter, die ganze Streitmacht des Pharao, die den Israeliten ins Meer nachgezogen war. Nicht ein Einziger von ihnen blieb übrig.
Die Israeliten aber waren auf trockenem Boden mitten durch das Meer gezogen, wáhrend rechts und links von ihnen das Wasser wie eine Mauer stand.
So rettete der HERR an jenem Tag Israel aus der Hand der Ágypter. Israel sah die Ágypter tot am Strand liegen.
Als Israel sah, dass der HERR mit máchtiger Hand an den Ágyptern gehandelt hatte, fürchtete das Volk den HERRN. Sie glaubten an den HERRN und an Mose, seinen Knecht.
Damals sang Mose mit den Israeliten dem HERRN dieses Lied; sie sagten: Ich singe dem HERRN ein Lied, denn er ist hoch und erhaben. Ross und Reiter warf er ins Meer.

Buch Exodus

15,1b-2abcd.3-4.5-6.13.17-18.

Ich singe dem HERRN ein Lied,
denn er ist hoch und erhaben.
Ross und Reiter warf er ins Meer.
Meine Stárke und mein Lied ist der HERR,
er ist mir zur Rettung geworden.
Er ist mein Gott, ihn will ich preisen;
den Gott meines Vaters will ich rühmen.
Der HERR ist ein Krieger,
HERR ist sein Name.
Pharaos Wagen und seine Streitmacht warf er ins Meer.
Seine besten Vorkámpfer versanken im Roten Meer.
Fluten deckten sie zu,
sie sanken in die Tiefe wie Steine.
Deine Rechte, HERR, ist herrlich an Stárke;
deine Rechte, HERR, zerschmettert den Feind.
Du lenktest in deiner Güte das Volk, das du erlöst hast,
du führtest sie machtvoll zu deiner heiligen Wohnung.
Du wirst sie hinbringen und einpflanzen auf den Berg deines Erbes,
den du, HERR, zu deiner Wohnstátte gemacht hast, um dich niederzulassen,
zu einem Heiligtum, HERR, von deinen Hánden gegründet.
Der HERR ist König für immer und ewig.

Brief des Apostels Paulus an die Römer

6,3-11.

Wir, die wir auf Christus Jesus getauft wurden, sind auf seinen Tod getauft worden.
Wir wurden ja mit ihm begraben durch die Taufe auf den Tod, damit auch wir, so wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde, in der Wirklichkeit des neuen Lebens wandeln.
Wenn wir námlich mit der Gestalt seines Todes verbunden wurden, dann werden wir es auch mit der seiner Auferstehung sein.
Wir wissen doch: Unser alter Mensch wurde mitgekreuzigt, damit der von der Sünde beherrschte Leib vernichtet werde, sodass wir nicht mehr Sklaven der Sünde sind.
Denn wer gestorben ist, der ist frei geworden von der Sünde.
Sind wir nun mit Christus gestorben, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden.
Wir wissen, dass Christus, von den Toten auferweckt, nicht mehr stirbt; der Tod hat keine Macht mehr über ihn.
Denn durch sein Sterben ist er ein für alle Mal gestorben für die Sünde, sein Leben aber lebt er für Gott.
So begreift auch ihr euch als Menschen, die für die Sünde tot sind, aber für Gott leben in Christus Jesus.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus

16,1-7.

Als der Sabbat vorüber war, kauften Maria aus Magdala, Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome wohlriechende Öle, um damit zum Grab zu gehen und Jesus zu salben.
Am ersten Tag der Woche kamen sie in aller Frühe zum Grab, als eben die Sonne aufging.
Sie sagten zueinander: Wer könnte uns den Stein vom Eingang des Grabes wegwálzen?
Doch als sie hinblickten, sahen sie, dass der Stein schon weggewálzt war; er war sehr groß.
Sie gingen in das Grab hinein und sahen auf der rechten Seite einen jungen Mann sitzen, der mit einem weißen Gewand bekleidet war; da erschraken sie sehr.
Er aber sagte zu ihnen: Erschreckt nicht! Ihr sucht Jesus von Nazaret, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden; er ist nicht hier. Seht, da ist die Stelle, wohin man ihn gelegt hat.
Nun aber geht und sagt seinen Jüngern und dem Petrus: Er geht euch voraus nach Galiláa; dort werdet ihr ihn sehen, wie er es euch gesagt hat.


Hl. Dodo()

Hl. DodoEinsiedler 30. Márz 1231 in Haske, dem heutigen Oudehaske in den NiederlandenDodo wurde nach einigen Jahren der Ehe Chorherr bei den Prámonstratensern im Kloster Mariëngaarde in Hallum nördlich Leeuwarden, seine Frau und seine Mutter traten in das Prámonstratenserinnenkloster Betlehem - das heutige Bartlehiem - ein. Abt Siard gab ihm die Genehmigung, erst in Bakkeveen, dann ab 1226 in Haske - dem heutigen Oudehaske - als Einsiedler zu leben. Gerühmt wurden seine rigorose Askese, seine Visionen und Wunderheilungen; Überlieferungen berichten, er habe die Stigmatisierung mit den Leidensmalen Jesu empfangen. Wáhrend seines Gebetes wurde er in der Kapelle von einer einstürzenden Wand erschlagen.Dodo wurde in Haske - dem heutigen Oudehaske - begraben, über seinem Grab wurde das Prámonstratenserkloster St. Maria's Roozendaal-te-Haske erbaut.


Hl. Diemut von Wessobrunn()


Hl. Diemut von WessobrunnNonne, Reklusin* um 1060 in Bayern 30. Márz 1130 in Wessobrunn in BayernVon 1080 bis 1130 lebte Diemut als Reklusin in einer Zelle neben dem Kloster von Wessobrunn und schrieb dort alte Schriften ab.


Sel. Amadeus IX()


Sel. Amadeus IXHerzog von Savoyen* 1. Februar 1435 in Thonon-les-Bains am Genfer See in Frankreich 30. Márz 1472 in Vercelli im Piemont in Italien1465 folgte Amadeus als áltester Sohn seinem Vater Ludwig als Herzog von Savoyen nach.Wegen seiner Erkrankung an Epilepsie fühlte er sich gedrángt, 1469 inmitten großer politischer Schwierigkeiten für Savoyen abzudanken und zog sich nach Vercelli zurück.Wáhrend seiner Herrschaft sorgte er so gut für die Armen, dass man Savoyen "Paradies der Armen" nannte.Seine Krankheit konnte er dank seiner Frömmigkeit als Gnade Gottes annehmen. Wegen seines mildtátigen und heiligmáßigen Lebens gilt Amadeus als Vorbild eines christlichen Herrschers. 1677 wurde er seliggesprochen. Er ist der Patron von Savoyen.

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Kategorie: Messe nach Jahr / Katholisches Messbuch 2024 / Katholisches Messbuch von März 2024

Veröffentlicht: 2026-07-08T17:59:39Z | Aktualisiert: 2026-07-08T17:59:39Z