Katholisches Messbuch des Tages: Donnerstag, März 28 2019

Donnerstag der 3. Fastenwoche

Donnerstag der 3. Fastenwoche

1. Lesung

Buch Jeremia

7,23-28.

]So spricht der Herr: Ich gab meinem Volk folgendes Gebot: Hört auf meine Stimme, dann will ich euch Gott sein und ihr sollt mir Volk sein! Geht in allem den Weg, den ich euch befehle, damit es euch gut geht!
]Sie aber hörten nicht und neigten mir ihr Ohr nicht zu, sondern folgten den Eingebungen und der Verstocktheit ihres bösen Herzens. Sie zeigten mir den Rücken und nicht das Gesicht.
]Von dem Tag an, als eure Váter aus dem Land Ágypten auszogen, bis auf den heutigen Tag sandte ich zu euch alle meine Knechte, die Propheten, mit Eifer habe ich sie immer wieder gesandt.
]Aber sie hörten nicht auf mich und neigten nicht das Ohr und sie verhárteten ihren Nacken, trieben es schlimmer als ihre Váter.
]Auch wenn du ihnen alle diese Worte sagst, werden sie nicht auf dich hören. Wenn du sie rufst, werden sie dir nicht antworten.
]Sag ihnen also: Dies ist das Volk, das nicht auf die Stimme des HERRN, seines Gottes, hörte und sich nicht erziehen ließ. Die Treue ist zugrunde gegangen, aus ihrem Mund verschwunden.

Psalm

Psalmen

95(94),1-2.6-7abc.7d-9.

R/ Kv: Hört auf die Stimme des Herrn; verhártet nicht euer Herz!

]Kommt, lasst uns jubeln dem HERRN, jauchzen dem Fels unsres Heiles!
]Lasst uns mit Dank seinem Angesicht nahen, ihm jauchzen mit Liedern!
]Kommt, wir wollen uns niederwerfen, uns vor ihm verneigen,
lasst uns niederknien vor dem HERRN, unserm Schöpfer!
]Denn er ist unser Gott,
]wir sind das Volk seiner Weide,
]die Herde, von seiner Hand geführt.
].
]Würdet ihr doch heute auf seine Stimme hören!
Verhártet euer Herz nicht wie in Meriba,
wie in der Wüste am Tag von Massa!
]Dort haben eure Váter mich versucht, sie stellten mich auf die Probe und hatten doch mein Tun gesehen.

Evangelium

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk

11,14-23.

]In jener Zeit trieb Jesus einen Dámon aus, der stumm war. Als der Dámon ausgefahren war, da konnte der Mann reden. Alle Leute staunten.
]Einige von ihnen aber sagten: Mit Hilfe von Beelzebul, dem Herrscher der Dámonen, treibt er die Dámonen aus.
]Andere wollten ihn auf die Probe stellen und forderten von ihm ein Zeichen vom Himmel.
]Doch er wusste, was sie dachten, und sagte zu ihnen: Jedes Reich, das in sich selbst gespalten ist, wird veröden und ein Haus ums andere stürzt ein.
]Wenn also der Satan in sich selbst gespalten ist, wie kann sein Reich dann Bestand haben? Ihr sagt doch, dass ich die Dámonen mit Hilfe von Beelzebul austreibe.
]Wenn ich aber die Dámonen durch Beelzebul austreibe, durch wen treiben dann eure Söhne sie aus? Deswegen werden sie eure Richter sein.
]Wenn ich aber die Dámonen durch den Finger Gottes austreibe, dann ist das Reich Gottes schon zu euch gekommen.
]Solange ein bewaffneter starker Mann seinen Hof bewacht, ist sein Besitz sicher;
]wenn ihn aber ein Stárkerer angreift und besiegt, dann nimmt ihm der Stárkere seine ganze Rüstung, auf die er sich verlassen hat, und verteilt seine Beute.
]Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich; wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.


Hl. Wilhelm Eiselin()

Hl. Wilhelm EiselinMönch* 1564 in Mindelheim in Bayern 28. Márz 1588 in Rot an der Rot in Baden-WürttembergWilhelm Eiselin verlor schon als Kind seine armen Eltern durch die Pest und wurde dann in Memmingen erzogen. 1581 kam er ins Kloster in Rot an der Rot, wurde Prámonstratensermönch und studierte in Dillingen. Mit heroischer Geduld und in stetigem Gebet ertrug er eine schwere Krankheit - vermutlich Tuberkulose - bis zu seinem frühen Tod.Schon bald wurde Wilhelm vom Volk verehrt, seine Gebeine ruhen in der Pfarrkirche in Rot an der Rot.


Hl. Josef Sebastian Pelczar()

Hl. Josef Sebastian PelczarBischof von Przemysl* 17. Januar 1842 in Korczyna bei Krosno in Polen 28. Márz 1924 in Przemyśl in PolenJosef Sebastian Pelczar studierte in Rzeszów und in Przemyśl, wurde 1864 zum Priester ordiniert und setzte dann seine Ausbildung in Rom fort, wo er Doktor der Theologie und des kanonischen Rechts wurde. Von 1869 bis 1877 lehrte er als Professor am Priesterseminar in Przemyśl und von 1877 bis 1899 an der Jagiellonischen Universitát in Kraków, deren Rektor er von 1882 bis 1883 war.Neben seiner Lehrtátigkeit engagierte er sich in den Gemeinden mit Vortrágen, arbeitete mit in der Gesellschaft des Vinzenz von Paul, veröffentlichte über tausend Bücher, verfasste einige geschichtswissenschaftliche, theologische und juristische Bücher selbst - darunter Das geistliche Leben und Pius IX. und sein Pontifikat vor dem Hintergrund der Kirchengeschichte des 19. Jahrhunderts. 1891 gründete er die Gemeinschaft Unserer Lieben Frau, der Königin der polnischen Krone zur Fürsorge für Arme, Waisen, Lehrlinge, Kranke und Arbeitslose, und 1894 in Krakau die Kongregation der Dienstbaren Schwestern vom heiligen Herzen Jesu zum Dienst an Kranken. 1899 wurde Pelczar Hilfsbischof, 1900 Bischof von Przemyśl. Er förderte die Ausbildung der Priester, errichtete Kirchen, Baumschulen, Armenküchen, Obdachlosenasyle und Schulen für die Armen.

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Kategorie: Messe nach Jahr / Katholisches Messbuch 2019 / Katholisches Messbuch von März 2019

Veröffentlicht: 2026-07-14T18:16:37Z | Aktualisiert: 2026-07-14T18:16:37Z