Katholisches Messbuch des Tages: Donnerstag, März 14 2019
Donnerstag der 1. Fastenwoche
Donnerstag der 1. Fastenwoche
1. LesungBuch Ester
4,17k.17l-17m.17rst.]In jenen Tagen wurde Königin Ester von Todesangst ergriffen und suchte Zuflucht beim Herrn. Und sie betete zum Herrn, dem Gott Israels:
]Mein Herr, unser König, du bist der Alleinzige. Hilf mir! Denn ich bin hier einzig und allein und habe keinen Helfer außer dir; die Gefahr steht greifbar vor mir.
]Von Kindheit an habe ich in meiner Familie und meinem Stamm gehört, dass du, Herr, Israel aus allen Völkern erwáhlt hast; du hast dir unsere Váter aus allen ihren Vorfahren als deinen ewigen Erbbesitz ausgesucht und hast an ihnen gehandelt, wie du es versprochen hattest.
]Denk an uns, Herr! Offenbare dich in der Zeit unserer Not und gib mir Mut, König der Götter und Herrscher über alle Máchte!
]Leg mir in Gegenwart des Löwen die passenden Worte in den Mund und stimm sein Herz um, damit er unseren Feind hasst und ihn und seine Gesinnungsgenossen vernichtet!
]Uns aber rette mit deiner Hand! Hilf mir, denn ich bin allein und habe niemand außer dir, o Herr!
Psalmen
138(137),1-2ab.2cd-3.7cd-8.R/ Kv: Herr, du hast mich erhört an dem Tag, als ich rief.
]Ich will dir danken mit meinem ganzen Herzen, dir vor den Engeln singen und spielen.
]ich will mich niederwerfen zu deinem heiligen Tempel hin,
]und deinem Namen danken für deine Huld und Treue.
]Denn du hast die Worte meines Mundes gehört, deinen Namen und dein Wort über alles verherrlicht.
]größer gemacht als deinen ganzen Namen.
]Du hast mich erhört an dem Tag, als ich rief, du gabst meiner Seele große Kraft.
]Du streckst die Hand aus gegen meine wütenden Feinde und deine Rechte hilft mir.
]deine Rechte hilft mir.
]Der HERR nimmt sich meiner an.
HERR, deine Huld wáhrt ewig.
Lass nicht ab von den Werken deiner Hánde!
Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt
7,7-12.]In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Bittet und es wird euch gegeben; sucht und ihr werdet finden; klopft an und es wird euch geöffnet!
]Denn wer bittet, der empfángt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet.
]Oder ist einer unter euch, der seinem Sohn einen Stein gibt, wenn er um Brot bittet,
]oder eine Schlange, wenn er um einen Fisch bittet?
]Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn bitten.
]Alles, was ihr wollt, dass euch die Menschen tun, das tut auch ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten.
Hl. Mathilde()
Hl. MathildeKönigin, Wohltáterin, Klostergründerin * um 895 in Enger bei Herford in Nordrhein-Westfalen 14. Márz 968 in Quedlinburg in Sachsen-AnhaltMathildes (oder Mechtildes) Vater war der Sachsenherzog Dieterich, ein Urenkel des Sachsenherzogs Widukind, des Feindes Karls d. Gr. und seiner Politik. Mathilde wurde im Stift Herford erzogen. 913 wurde sie mit dem Sachsenherzog Heinrich vermáhlt, der 919 deutscher Kaiser wurde. Der álteste ihrer drei Söhne war Otto (als Kaiser: Otto I), der zweite der heilige Bruno, Bischof von Köln. Mathilde hat ihrem Gatten oft nützlichen Rat gegeben und seinen Zorn besánftigt, wofür er ihr auf seinem Sterbelager dankte. Im Streit ihrer Söhne Otto und Heinrich stand sie zunáchst auf der Seite Heinrichs, söhnte sich dann aber mit beiden aus. Ihr Leben war ausgefüllt mit Gebet, Arbeit und Taten der Náchstenliebe. Sie starb am 14. Márz 968 und wurde in Quedlinburg neben ihrem Gatten beigesetzt.
Hl. Paulina()
Hl. PaulinaKlostergründerin* in Sachsen 14. Márz 1107 in Münsterschwarzach in BayernPaulina, eine sáchsische Adlige, zog als Witwe zusammen mit mehreren Gefáhrtinnen 1102 in den Thüringer Wald und gründete das heute nach ihr benannte Doppelkloster Paulinzella bei Ilmenau. Der mánnliche Teil wurde mit Benediktinermönchen aus Hirsau besiedelt, die die Reformen von Hirsau einführten, im weiblichen lebte sie selbst als Reklusin. Wáhrend einer Reise nach Hirsau erkrankte sie und starb.Paulinas Gebeine wurden in die zwischen 1112 und 1132 erbaute Basilika von Paulinzella gebracht. 1534 wurde in der Reformation das Kloster aufgelöst, die Kirche zerstört.
Hl. Eva von Lüttich()
Hl. Eva von LüttichReklusin* um 1190 1265 in Lüttich (Liège) in BelgienEva lebte als Reklusin an St. Martin in Lüttich (Liège). Sie engagierte sich zusammen mit Juliana von Mont Cornillon für die Einführung des Fronleichnamsfestes. Papst Urban IV. würdigte ihre Verdienste in einem Brief aus dem Jahr 1264; im selben Jahr wurde das Fest für die ganze Kirche eingeführt.Eva wurde in der Kirche von St. Martin in Lüttich beigesetzt, ihre Reliquien sind erhalten.
Kategorie: Messe nach Jahr / Katholisches Messbuch 2019 / Katholisches Messbuch von März 2019
Veröffentlicht: 2026-07-14T18:16:37Z | Aktualisiert: 2026-07-14T18:16:37Z