Katholisches Messbuch des Tages: Freitag, Juni 14 2019
Freitag der 10. Woche im Jahreskreis
Freitag der 10. Woche im Jahreskreis
1. LesungBuch Ezechiel
34,11-16.]So spricht GOTT, der Herr: Siehe, ich selbst bin es, ich will nach meinen Schafen fragen und mich um sie kümmern.
]Wie ein Hirt sich um seine Herde kümmert an dem Tag, an dem er inmitten seiner Schafe ist, die sich verirrt haben, so werde ich mich um meine Schafe kümmern und ich werde sie retten aus all den Orten, wohin sie sich am Tag des Gewölks und des Wolkendunkels zerstreut haben.
]Ich werde sie aus den Völkern herausführen, ich werde sie aus den Lándern sammeln und ich werde sie in ihr Land bringen. Ich führe sie in den Bergen Israels auf die Weide, in den Tálern und an allen bewohnten Orten des Landes.
]Auf guter Weide werde ich sie weiden und auf den hohen Bergen Israels wird ihr Weideplatz sein. Dort werden sie auf gutem Weideplatz lagern, auf den Bergen Israels werden sie auf fetter Weide weiden.
]Ich, ich selber werde meine Schafe weiden und ich, ich selber werde sie ruhen lassen – Spruch GOTTES, des Herrn.
]Die verloren gegangenen Tiere will ich suchen, die vertriebenen zurückbringen, die verletzten verbinden, die schwachen kráftigen, die fetten und starken behüten. Ich will ihr Hirt sein und für sie sorgen, wie es recht ist.
Psalmen
116(115),10-11.15-16.17-18.]Ich glaube – auch wenn ich sagen muss: Ich bin tief erniedrigt!
]Ich sagte in meiner Bestürzung: Alle Menschen sind Lügner.
]Kostbar ist in den Augen des HERRN der Tod seiner Frommen.
]Ach HERR, ich bin doch dein Knecht, dein Knecht bin ich, der Sohn deiner Magd! Gelöst hast du meine Fesseln.
]Ich will dir ein Opfer des Dankes bringen, ausrufen will ich den Namen des HERRN.
]Meine Gelübde will ich dem HERRN erfüllen in Gegenwart seines ganzen Volkes,
Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt
5,27-32.]In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst nicht die Ehe brechen.
]Ich aber sage euch: Jeder, der eine Frau ansieht, um sie zu begehren, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen.
]Wenn dich dein rechtes Auge zum Bösen verführt, dann reiß es aus und wirf es weg! Denn es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder verloren geht, als dass dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird.
]Und wenn dich deine rechte Hand zum Bösen verführt, dann hau sie ab und wirf sie weg! Denn es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder verloren geht, als dass dein ganzer Leib in die Hölle kommt.
]Ferner ist gesagt worden: Wer seine Frau aus der Ehe entlásst, muss ihr eine Scheidungsurkunde geben.
]Ich aber sage euch: Wer seine Frau entlásst, obwohl kein Fall von Unzucht vorliegt, liefert sie dem Ehebruch aus; und wer eine Frau heiratet, die aus der Ehe entlassen worden ist, begeht Ehebruch.
Hl. Burchard von Meißen()
Hl. Burchard von MeißenBischof 14. Juni 970 (?)Burchard war der Überlieferung nach Benediktinermönch in St. Emmeram in Regensburg. 968 wurde er erster Bischof von Meißen.
Hl. Gottschalk()
Hl. GottschalkFürst der Wenden, Mártyrer 14. Juni 1066 in Lenzen an der Elbe in BrandenburgGottschalk, Sohn des Oboritenfürsten Uto, wurde im Michaelskloster in Lüneburg erzogen. Nach dem Tod seines Vaters um 1028 musste er nach England in die Verbannung gehen, wo er 15 Jahre lang als Gefolgsmann des dánischen Königs Kanut IV. diente. Nach 1043 und nach siegreichem Kampf gegen die oppositionellen Herrscher gelang ihm die Rückkehr in sein Land; er nahm seinen Hauptsitz in der Mecklenburg. Politisch angelehnt an das dánische Königtum und an das sáchsische Herzogtum, betrieb Gottschalk erfolgreich die Wiedererrichtung einer christlichen Kirchenorganisation, unterstützt durch Erzbischof Adalbert von Hamburg-Bremen; mit ihm gründete er die Bistümer Mecklenburg und Ratzeburg. Gottschalk erweiterte das Herrschaftsgebiet mit vielen Kriegen gegen die anderen Slawenstámme wie Wilzen, Kessiner und Circipanen nach Süden in die Prignitz hinein, nach Osten bis in den Raum der Odermündung.Nach dem Sturz seines wichtigsten Verbündeten, des Erzbischofs Adalbert im Jahr 1066, brach ein neuer heidnischer Aufstand aus. Gottschalk wurde ermordet, das christliche Kirchenwesen abermals vernichtet, seine Witwe floh mit ihrem kleinen Sohn Heinrich zu ihrem Vater, dem Dánen-König Svend Estridson. Gottschalks Nachfolger wurde der heidnische Fürst Kruto aus dem Wendenstamm der Wagrier.
Hl. Methodius I. von Konstantinopel()
Hl. Methodius I. von KonstantinopelPatriarch von Konstantinopel* um 790 in Syracus, dem heutigen Siracusa in Italien 14. Juni 847 in Konstantinopel, heute Ístanbul in der TürkeiMethodius erhielt eine hervorragenden Ausbildung in Syrakus, wurde Mönch in Bithynien und spáter Abt. 815 kam er nach Rom und trat für die Verehrung der Ikonen ein. 821 nach Konstantinopel zurückgekehrt, wurde er bis 829 wegen seiner romfreundlichen Haltung gefangen gehalten. Kaiser Theophilos holte ihn dann aber nach seinem Amtsantritt wegen seiner Bildung an seinen Hof. Nach einem weiteren Jahr im Kloster wurde er 843 als Nachfolger des zum Rücktritt gezwungenen Johannes VII. Grammatikos zum Patriarchen von Konstantinopel berufen. Gleich nach seinem Amtsantritt erneuerte eine Synode in Konstantinopel die Verehrung der Ikonen und beendete die dogmatischen Auseinandersetzungen, was Methodius durch die Einführung des Sonntags der Orthodoxie bekráftigte. Bei der Sáuberung des hohen Klerus versuchte er, maßvoll vorzugehen, was ihm die Feindschaft der Mönche des Klosters Studion eintrug; Methodius verhángte darauf über sie den Bann, was noch kurz vor seinem Tod zum Schisma führte.Von Methodius' Schriften sind bildertheologische Abhandlungen, Briefe, Lebensbeschreibungen und liturgische Dichtung überliefert.
Kategorie: Messe nach Jahr / Katholisches Messbuch 2019 / Katholisches Messbuch von Juni 2019
Veröffentlicht: 2026-07-14T18:16:36Z | Aktualisiert: 2026-07-14T18:16:36Z