Katholisches Messbuch des Tages: Montag, Juli 8 2019

Montag der 14. Woche im Jahreskreis

Montag der 14. Woche im Jahreskreis

1. Lesung

Buch Genesis

28,10-22a.

]In jenen Tagen zog Jakob aus Bearscheba weg und ging nach Haran.
]Er kam an einen bestimmten Ort und übernachtete dort, denn die Sonne war untergegangen. Er nahm einen von den Steinen dieses Ortes, legte ihn unter seinen Kopf und schlief dort ein.
]Da hatte er einen Traum: Siehe, eine Treppe stand auf der Erde, ihre Spitze reichte bis zum Himmel. Und siehe: Auf ihr stiegen Engel Gottes auf und nieder.
]Und siehe, der HERR stand vor ihm und sprach: Ich bin der HERR, der Gott deines Vaters Abraham und der Gott Isaaks. Das Land, auf dem du liegst, will ich dir und deinen Nachkommen geben.
]Deine Nachkommen werden zahlreich sein wie der Staub auf der Erde. Du wirst dich nach Westen und Osten, nach Norden und Süden ausbreiten und durch dich und deine Nachkommen werden alle Sippen der Erde Segen erlangen.
]Siehe, ich bin mit dir, ich behüte dich, wohin du auch gehst, und bringe dich zurück in dieses Land. Denn ich verlasse dich nicht, bis ich vollbringe, was ich dir versprochen habe.
]Jakob erwachte aus seinem Schlaf und sagte: Wirklich, der HERR ist an diesem Ort und ich wusste es nicht.
]Er fürchtete sich und sagte: Wie Ehrfurcht gebietend ist doch dieser Ort! Er ist nichts anderes als das Haus Gottes und das Tor des Himmels.
]Jakob stand früh am Morgen auf, nahm den Stein, den er unter seinen Kopf gelegt hatte, stellte ihn als Steinmal auf und goss Öl darauf.
]Dann gab er dem Ort den Namen Bet-El – Haus Gottes. Früher hieß die Stadt Lus.
]Jakob machte das Gelübde: Wenn Gott mit mir ist und mich auf diesem Weg, den ich gehe, behütet, wenn er mir Brot zum Essen und Kleider zum Anziehen gibt,
]wenn ich wohlbehalten heimkehre in das Haus meines Vaters, dann wird der HERR für mich Gott sein
]und dieser Stein, den ich als Steinmal aufgestellt habe, soll ein Gotteshaus werden.

Psalm

Psalmen

91(90),1-2.14-15a.15bc-16.

R/ Kv: Du bist mein Gott, dem ich vertraue.

]Wer im Schutz des Höchsten wohnt, der ruht im Schatten des Allmáchtigen.
]Ich sage zum HERRN: „Du meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, auf den ich vertraue.“
]„Weil er an mir hángt, will ich ihn retten. Ich will ihn schützen, denn er kennt meinen Namen.
]Ruft er zu mir, gebe ich ihm Antwort.
]In der Bedrángnis bin ich bei ihm,
]ich reiße ihn heraus und bring ihn zu Ehren.
]Ich sáttige ihn mit langem Leben, mein Heil lass ich ihn schauen.“

Evangelium

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt

9,18-26.

]In jener Zeit, als Jesus redete, kam ein Synagogenvorsteher, fiel vor ihm nieder und sagte: Meine Tochter ist eben gestorben; komm doch, leg ihr deine Hand auf und sie wird leben!
]Jesus stand auf und folgte ihm mit seinen Jüngern.
]Und siehe, eine Frau, die schon zwölf Jahre an Blutfluss litt, trat von hinten heran und berührte den Saum seines Gewandes;
]denn sie sagte sich: Wenn ich auch nur sein Gewand berühre, werde ich geheilt.
]Jesus wandte sich um, und als er sie sah, sagte er: Hab keine Angst, meine Tochter, dein Glaube hat dich gerettet! Und von dieser Stunde an war die Frau geheilt.
]Als Jesus in das Haus des Synagogenvorstehers kam und die Flötenspieler und die Menge der klagenden Leute sah,
]sagte er: Geht hinaus! Das Mádchen ist nicht gestorben, es schláft nur. Da lachten sie ihn aus.
]Als man die Leute hinausgeworfen hatte, trat er ein und fasste das Mádchen an der Hand; da stand es auf.
]Und die Kunde davon verbreitete sich in der ganzen Gegend.


Hl. Kilian und Gefährten()

Hl. Kilian, BischofBischof von Würzburg, Glaubensbote im Frankenland, Mártyrer* in Mullaghin Ulster (heute County Cavan) (?)in Irland 689 (?) in WürzburgDer irische Wanderbischof Kilian kam mit seinen Begleitern, dem Priester Kolonat und dem Diakon Totnan, im 7. Jahrhundert aus Irland ins Frankenreich. Es war die Zeit der irischen Mission, auf die, zusammen mit derspáteren angelsáchsischen Mission, die Christianisierung der Germanen/Deutschen beruht.Kilianmissionierte in und um Würzburg. Nach einem Bericht, der ums Jahr 840 abgefasst wurde, kam es zu einem Konflikt mit der in Würzburg ansássigen, christlich gewordenen Herzogsfamilie, weil Kilian dem Herzog gegenüber auf der Beachtung des kirchlichen Eherechts bestand. Um 689 wurde Kilian mit seinen beiden Begleitern im Auftrag der Herzogin ermordet. Seine Reliquien wurden 722 aufgefunden und 788 in Gegenwart Karls d. Gr. in den als Grablege erbauten Salvatordom überführt, nach dessen Zerstörung in das heutige Neumünster.Auch heute wird Kilian im Frankenland und besonders im BistumWürzburg sehr verehrt.


Hl. Adolf IV. von Schauenburg()

Hl. Adolf IV. von SchauenburgGraf von Schauenburg, Ordensmann, Priester 8. Juli 1261 in Kiel in Schleswig-HolsteinAdolf eroberte 1225 Holstein von den Dánen zurück. 1228 nahm er am Kreuzzug nach Livland teil. In Hamburg und Kiel gründete er Klöster, 1239 trat er in Hamburg in den Franziskanerorden ein und wurde 1245 zum Priester geweiht.Adolfs Gebeine ruhen bis heute in der Klosterkirche in Kiel.


Hl. Edgar der Friedfertige()

Hl. Edgar der FriedfertigeKönig von England* um 944 in Wessex 8. Juli 975 in EnglandEdgar war der Sohn von König Edmund und bestieg 957 den Königsthron. Er rief umgehend Dunstan aus der Verbannung zurück und war Förderer und Erneuerer des kirchlichen Lebens, besonders der Ordenszucht und des Mönchtums. Er sorgte für Frieden in seinem Königreich, so dass er den Beinamen der Friedfertige erhielt. Er soll aber auch eine junge Nonne missbraucht haben, die ihm eine Tochter gebar. Dunstan rief ihn deshalb zur Buße, worauf der König sieben Jahre lang keine Krone trug, sich Bußübungen auferlegte und das Frauenkloster Shaftesbury stiftete.

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Kategorie: Messe nach Jahr / Katholisches Messbuch 2019 / Katholisches Messbuch von Juli 2019

Veröffentlicht: 2026-07-14T18:16:35Z | Aktualisiert: 2026-07-14T18:16:35Z