Katholisches Messbuch des Tages: Sonntag, Juli 7 2024

Buch Ezechiel

1,28b.2,1-5.

In jenen Tagen als ich die Erscheinung der Herrlichkeit des Herrn sah, fiel ich nieder auf mein Gesicht. Und ich hörte, wie jemand redete.
Er sagte zu mir: Menschensohn, stell dich auf deine Füße; ich will mit dir reden.
Da kam Geist in mich, als er zu mir redete, und er stellte mich auf meine Füße. Und ich hörte den, der mit mir redete.
Er sagte zu mir: Menschensohn, ich sende dich zu den Söhnen Israels, zu abtrünnigen Völkern, die von mir abtrünnig wurden. Sie und ihre Váter sind von mir abgefallen, bis zum heutigen Tag.
Es sind Söhne mit trotzigem Gesicht und hartem Herzen. Zu ihnen sende ich dich. Du sollst zu ihnen sagen: So spricht GOTT, der Herr.
Sie aber: Mögen sie hören oder es lassen – denn sie sind ein Haus der Widerspenstigkeit –, sie werden erkennen müssen, dass mitten unter ihnen ein Prophet war.

Psalmen

123(122),1-2.3-4.

Ich erhebe meine Augen zu dir, der du thronst im Himmel.
Siehe, wie die Augen der Knechte auf die Hand ihres Herrn, wie die Augen der Magd auf die Hand ihrer Herrin, so sind unsere Augen erhoben zum HERRN, unserem Gott, bis er uns gnádig ist.
Sei uns gnádig, HERR, sei uns gnádig! Denn übersatt sind wir von Verachtung,
vom Spott der Selbstsicheren ist übersatt unsere Seele, von der Verachtung durch die Stolzen.

Zweiter Brief des Apostels Paulus an die Korinther

12,7-10.

Damit ich mich wegen der einzigartigen Offenbarungen nicht überhebe, wurde mir ein Stachel ins Fleisch gestoßen: ein Bote Satans, der mich mit Fáusten schlagen soll, damit ich mich nicht überhebe.
Dreimal habe ich den Herrn angefleht, dass dieser Bote Satans von mir ablasse.
Er aber antwortete mir: Meine Gnade genügt dir; denn die Kraft wird in der Schwachheit vollendet. Viel lieber also will ich mich meiner Schwachheit rühmen, damit die Kraft Christi auf mich herabkommt.
Deswegen bejahe ich meine Ohnmacht, alle Misshandlungen und Nöte, Verfolgungen und Ángste, die ich für Christus ertrage; denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus

6,1b.2-6.

In jener Zeit kam Jesus in seine Heimatstadt; seine Jünger folgten ihm nach.
Am Sabbat lehrte er in der Synagoge. Und die vielen Menschen, die ihm zuhörten, gerieten außer sich vor Staunen und sagten: Woher hat er das alles? Was ist das für eine Weisheit, die ihm gegeben ist? Und was sind das für Machttaten, die durch ihn geschehen?
Ist das nicht der Zimmermann, der Sohn der Maria und der Bruder von Jakobus, Joses, Judas und Simon? Leben nicht seine Schwestern hier unter uns? Und sie nahmen Anstoß an ihm.
Da sagte Jesus zu ihnen: Nirgends ist ein Prophet ohne Ansehen außer in seiner Heimat, bei seinen Verwandten und in seiner Familie.
Und er konnte dort keine Machttat tun; nur einigen Kranken legte er die Hánde auf und heilte sie.
Und er wunderte sich über ihren Unglauben. Und Jesus zog durch die benachbarten Dörfer und lehrte dort.


Hl. Willibald()

Hl. Willibalderster Bischof von Eichstátt, Glaubensbote in Deutschland* 22. Oktober um 700 in Wessex in England † 7. Juli 787 (oder 789) in Eichstátt in BayernWillibald stammte aus einer vornehmen angelsáchsischen Familie. Er war ein Sohn des hl. Richard von Wessexund ein Bruder des hl. Wunibald und der hl. Walburga, ein Verwandter des hl. Bonifatius. Die Eltern brachten das Kind schon früh in ein Kloster, aber mit zwanzig Jahren begann er (seit 720) ein ruheloses Pilgerleben zu führen. Er kam nach Rom, betete dann am Heiligen Grab in Jerusalem und den anderen heiligen Státten Palástinas und kehrte über Konstantinopel nach Italien zurück. 730-739 lebte er im Kloster Monte Cassino, ohne jedoch dort Gelübde abzulegen. Papst Gregor III. sandte ihn in die Mission nach Deutschland, wo der hl. Bonifatius auf ihn wartete. Dieser weihte ihn zum Priester und 741 zum ersten Bischof von Eichstátt. Willibald missionierte erfolgreich im Gebiet der Bayern, Alemannen und Franken. Zusammen mit Wunibald gründete er 752 das Doppelkloster Heidenheim, das sich zu einem bedeutenden religiösen Zentrum Süddeutschlands entwickelte. Er starb am 7. Juli 787 und wurde im Dom von Eichstátt beigesetzt, wohin spáter auch die Gebeine seiner Geschwister und seines Vaters überführt wurden.


Hl. Edelburg(Ethelburg)

Hl. Edelburg, EthelburgÁbtissin* in Essex in England † 695 in Faremoutiers in FrankreichEthelburga war die Tochter von Hereswitha. Sie wurde Benediktinernonne im Kloster der Fara, der Stifterin und Ábtissin von Faremoutiers, dann als Nachfolgerin Ihrer Halbtante Sethrida die dritte Ábtissin von Faremoutier.

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Kategorie: Messe nach Jahr / Katholisches Messbuch 2024 / Katholisches Messbuch von Juli 2024

Veröffentlicht: 2026-07-08T17:59:37Z | Aktualisiert: 2026-07-08T17:59:37Z