Katholisches Messbuch des Tages: Dienstag, Juli 2 2024

Buch Zefanja

3,14-18.

Juble, Tochter Zion! Jauchze, Israel! Freu dich und frohlocke von ganzem Herzen, Tochter Jerusalem!
Der HERR hat das Urteil gegen dich aufgehoben und deine Feinde zur Umkehr gezwungen. Der König Israels, der HERR, ist in deiner Mitte; du hast kein Unheil mehr zu fürchten.
An jenem Tag wird man zu Jerusalem sagen: Fürchte dich nicht, Zion! Lass die Hánde nicht sinken!
Der HERR, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein Held, der Rettung bringt. Er freut sich und jubelt über dich, er schweigt in seiner Liebe, er jubelt über dich und frohlockt, wie man frohlockt an einem Festtag.
Ich mache deinem Unglück ein Ende, dass du seinetwegen nicht mehr Schmach tragen musst.

Buch Jesaja

12,2.3.4bcd.5-6.

Siehe, Gott ist mein Heil;
ich vertraue und erschrecke nicht.
Denn meine Stárke und mein Lied ist Gott, der HERR.
Er wurde mir zum Heil.
Ihr werdet Wasser freudig schöpfen
aus den Quellen des Heiles.
Dankt dem HERRN! Ruft seinen Namen an!
Macht unter den Völkern seine Taten bekannt,
verkündet: Sein Name ist erhaben!
Singet dem HERRN, denn Überragendes hat er vollbracht;
bekannt gemacht sei dies auf der ganzen Erde.
Jauchzt und jubelt, ihr Bewohner Zions;
denn groß ist in eurer Mitte der Heilige Israels.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk

1,39-56.

In jenen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judáa.
Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabet.
Und es geschah: Als Elisabet den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabet vom Heiligen Geist erfüllt
und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du unter den Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes.
Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?
Denn siehe, in dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib.
Und selig, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ.
Da sagte Maria: Meine Seele preist die Größe des Herrn
und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.
Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.
Denn der Máchtige hat Großes an mir getan und sein Name ist heilig.
Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten.
Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind;
er stürzt die Máchtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen.
Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lásst die Reichen leer ausgehen.
Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen,
das er unsern Vátern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.
Und Maria blieb etwa drei Monate bei Elisabet; dann kehrte sie nach Hause zurück.


Hl. Bernhardin Realino()

Hl. Bernhardin RealinoOrdensmann, Priester* 1. Dezember 1530 in Carpi in Italien † 2. Juli 1616 in Lecce in ItalienBernhardin studierte Jura und Medizin, war Staatsanwalt und Bürgermeister in seiner Heimatstadt Carpi und hatte schon große berufliche Erfolge in mehreren norditalienischen Stádten, als er sich 1565 aufgrund einer Erscheinung der Jungfrau Maria entschloss, dem Jesuitenorden beizutreten. 1567 wurde er zum Priester geweiht, ab 1574 wirkte er in Lecce als begnadeter Prediger und Seelsorger mit großer Resonanz bei den Menschen in ganz Apulien.Nach einem Unfall im Jahr 1610 musste er trotz eines Blutwunders bis zu seinem Tod ein schweres Siechtum ertragen.


Hl. Wiltrud von Hohenwart()

Hl. Wiltruderste Ábtissin (?) in Hohenwart* in Thaur in Österreich † 1081 in Hohenwart bei Schrobenhausen in BayernWiltrud, Tochter des Grafen von Thaur, gründete zusammen mit ihrem Bruder, Graf Ortolf, in der zu ihrem Besitz gehörenden Burg bei Hohenwart ein Benediktinerinnenkloster, dessen Kirche 1074 geweiht wurde. Der Grundbesitz des Klosters reichte bis nach Tirol. Wiltrud soll die erste Ábtissin gewesen sein.Der 2. Juli war der Tag von Wiltruds Bestattung. Das Kloster wurde durch die Sákularisation 1803 aufgelöst, seit 1876 befinden sich die Gebáude im Besitz der von Johann Evangelist Wagner gegründeten Stiftungen.


Hl. Swithun()

Hl. SwithunBischof von Winchester* um 800 in England † 2. Juli 863 (?) in Winchester in EnglandSwithun wurdePriester in Winchester. Er war verantwortlich für die Erziehung des künftigen Königs Æthelwulf, der ihn wohl 852 zum Bischof von Winchester ernannte. Swithun wurde bekannt durch ihm zugeschriebene wohltátige Werke und große Frömmigkeit. Er errichtete Kirchen und eine Brücke in Winchester und war Berater von König Egbert von Wessex.Vier Lebensgeschichten entstanden im 10. und 11. Jahrhundert. 971 veranlasste Bischof Æthelwold die Umbettung der Gebeine von Swithun in das Innere der Kirche Old Minster, dabei seien wundersame Heilungen geschehen; nun verbreitete sich der Swithun-Kult. Nach der Eroberung von Winchester durch die Normannen wurde das Old Minster durch die heutige Kathedrale ersetzt, in die man die Reliquien 1093 überführte. Die Verehrung war weit verbreitet, wáhrend des ganzen Mittelalters kamen viele Pilger an seine Begrábnisstátte.

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Kategorie: Messe nach Jahr / Katholisches Messbuch 2024 / Katholisches Messbuch von Juli 2024

Veröffentlicht: 2026-07-08T17:59:37Z | Aktualisiert: 2026-07-08T17:59:37Z