Katholisches Messbuch des Tages: Samstag, Juli 16 2016

Samstag der 15. Woche im Jahreskreis

Samstag der 15. Woche im Jahreskreis

1. Lesung

Buch Micha

2,1-5.

]Weh denen, die Unheil planen und böse Taten auf ihren Lagern! Wenn es Tag wird, führen sie es aus; denn sie haben die Macht dazu.
]Sie wollen Felder haben und reißen sie an sich, sie wollen Háuser haben und bringen sie in ihren Besitz. Sie wenden Gewalt an gegen den Mann und sein Haus, gegen den Besitzer und sein Eigentum.
]Darum – so spricht der HERR: Seht, ich plane Unheil gegen diese Sippe, aus dem ihr nicht mehr herausziehen könnt eure Hálse; und ihr werdet den Kopf nicht mehr so hoch tragen; denn es wird eine böse Zeit sein.
]An jenem Tag macht man über euch ein Sprichwort und man wird eine bittere Klage klagen. Man sagt: Vernichtet sind wir, vernichtet! Der Anteil meines Volkes wird veráußert. Ach, wie entzieht man ihn mir! Treulosen teilt man unsere Felder zu.
]Darum wird es keinen mehr für dich geben, der die Messschnur auf den Losanteil wirft in der Versammlung des HERRN.

Psalm

Psalmen

9(9B),1-2.3-4.7-8.14.

R/ Kv: Herr, vergiss die Gebeugten nicht!

]HERR, warum bleibst du so fern, verbirgst dich in Zeiten der Not?
]Voller Hochmut verfolgt der Frevler den Elenden. Sie sollen sich fangen in den Ránken, die sie selbst ersonnen.
]Denn der Frevler hat sich gerühmt nach Herzenslust, der Gierige hat gelástert und den HERRN verachtet.
]Überheblich sagt der Frevler: „Gott ahndet nicht. Es gibt keinen Gott.“ So ist sein ganzes Denken.
]Sein Mund ist voll Fluch und Trug und Gewalttat, auf seiner Zunge sind Verderben und Unheil.
]Er liegt auf der Lauer in den Gehöften und will den Schuldlosen heimlich ermorden; seine Augen spáhen aus nach dem Schwachen.
]Du, ja du, hast Mühsal und Kummer gesehen! Schau hin und nimm es in deine Hand! Dir überlásst es der Schwache, der Waise bist du ein Helfer geworden.

Evangelium

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt

12,14-21.

]In jener Zeit fassten die Pharisáer den Beschluss, Jesus umzubringen.
]Als Jesus das erfuhr, ging er von dort weg. Viele folgten ihm nach und er heilte sie alle.
]Er gebot ihnen, dass sie ihn nicht bekannt machen sollten,
]damit erfüllt werde, was durch den Propheten Jesaja gesagt worden ist:
]Siehe, mein Knecht, den ich erwáhlt habe, mein Geliebter, an dem ich Gefallen gefunden habe. Ich werde meinen Geist auf ihn legen und er wird den Völkern das Recht verkünden.
]Er wird nicht streiten und nicht schreien und man wird seine Stimme nicht auf den Straßen hören.
]Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen und den glimmenden Docht nicht auslöschen, bis er dem Recht zum Sieg verholfen hat.
]Und auf seinen Namen werden die Völker ihre Hoffnung setzen.


Hl. Fulrad von St-Denis()

Hl. Fulrad von St-DenisAbt in St-Denis, Klostergründer* um 710 in Andaldovillare, dem spáteren St. Pilt und heutigen St-Hippolyte im Elsass in Frankreich 16. Juli 784 in St-Denis in FrankreichFulrad war der Sohn von Riculf und von Ermengard, die reichen Besitz im Elsass und im Maas-Mosel-Gebiet hatten, und stand in engen Beziehungen zu den máchtigen Familien und den Karolingern. 749 gehörte er bereits zu den engsten Vertrauten von Hausmeier Pippin dem Jüngeren, der ihn zusammen mit Bischof Burkard von Würzburg mit der hochbedeutsamen Reise nach Rom betraute, die die Absetzung der Merowinger und die Königserhebung Pippins einleitete. 750 erhielt er - offenbar als Dank für diesen Dienst - die Würde als Abt der máchtigen Königsabtei St-Denis. Als Pippin 751 tatsáchlich zum König erhoben wurde, bestellte er Fulrad zum Leiter seiner Hofkapelle. Fulrad pflegte die Verbindungen zum Papst und diente Pippin und danach Karl dem Großen als Experte für Italien.Als Benediktiner-Abt von St-Denis gewann Fulrad viele seinem Kloster verlorene Gebiete zurück und neue hinzu; in diesen Regionen gründete er Klöster, die Ausstrahlungszentren der karolingischen Herrschaft wurden. So entstand zunáchst - aus königlicher Schenkung - das Kloster St-Dié in den Vogesen, dann Gründungen in Salonnes an der Seille im Salzgau, in St. Pilt - dem heutigen St-Hippolyte - und Leberau - dem heutigen Lièpvre - im Elsass, Herbrechtingen an der Brenz, Esslingen, die Adalungszelle - das heutige Hoppetenzell bei Stockach im Hegau - und vielleicht auch Schwábisch-Gmünd. Fulrad pflegte auch die Verbindungen zu Klöstern in Bayern, so zu St. Peter in Salzburg, Tegernsee, Schlehdorf am Kochelsee und Scháftlarn, was die Dionysius- und Hippolyt-Reliquien bezeugen.Fulrads Grabinschrift wurde von dem Mönch Alkuinverfasst, dem berümten Lehrer und Berater Karls des Großen.


Hl. Elvira von Trier()

Hl. ElviraÁbtissin in Trier im 11. oder 12. Jahrhundert in Trier in Rheinland-PfalzElvira war Ábtissin im Kloster Oeren in Trier.


Hl. Monulf()

Hl. MonulfBischof von Maastricht 599 (?) in MaastrichtMonulf ließ als Bischof von Maastricht eine Kirche aus Stein über dem Grab von Servatius erbauen, außerdem eine Kapelle für Kosmas und Damian in Lüttich (Liège). Er soll auch das Ágidiusspital in Maastricht gegründet haben.Monulf wurde in seiner Servatiuskirche beigesetzt, 1039 wurden die Gebeine im Beisein von Kaiser Heinrich III. erhoben.

misalcatolico.com


Kategorie: Messe nach Jahr / Katholisches Messbuch 2016 / Katholisches Messbuch von Juli 2016

Veröffentlicht: 2026-07-14T18:16:08Z | Aktualisiert: 2026-07-14T18:16:08Z