Katholisches Messbuch des Tages: Montag, Januar 7 2019

Texte vom 7. Januar in der Weihnachtszeit

Texte vom 7. Januar in der Weihnachtszeit

1. Lesung

Erster Johannesbrief

3,22-24.4,1-6.

]Schwestern und Brüder! Alles, was wir erbitten, empfangen wir von Gott, weil wir seine Gebote halten und tun, was ihm gefállt.
]Und das ist sein Gebot: Wir sollen an den Namen seines Sohnes Jesus Christus glauben und einander lieben gemáß dem Gebot, das er uns gegeben hat.
]Wer seine Gebote hált, bleibt in Gott und Gott in ihm. Und daran erkennen wir, dass er in uns bleibt: an dem Geist, den er uns gegeben hat.
]Geliebte, traut nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind; denn viele falsche Propheten sind in die Welt hinausgezogen.
]Daran erkennt ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der Jesus Christus bekennt als im Fleisch gekommen, ist aus Gott
]und jeder Geist, der Jesus nicht bekennt, ist nicht aus Gott. Das ist der Geist des Antichrists, über den ihr gehört habt, dass er kommt. Jetzt ist er schon in der Welt.
]Ihr aber, meine Kinder, seid aus Gott und habt die falschen Propheten besiegt; denn Er, der in euch ist, ist größer als jener, der in der Welt ist.
]Sie sind aus der Welt; deshalb sprechen sie, wie die Welt spricht, und die Welt hört auf sie.
]Wir aber sind aus Gott. Wer Gott erkennt, hört auf uns; wer nicht aus Gott ist, hört nicht auf uns. Daran erkennen wir den Geist der Wahrheit und den Geist des Irrtums.

Psalm

Psalmen

2,7-8.10-11.

R/ Kv: Ich gebe dir die Völker zum Erbe.

]Den Beschluss des HERRN will ich kundtun. Er sprach zu mir:
„Mein Sohn bist du. Ich selber habe dich heute gezeugt.
]Fordere von mir und ich gebe dir die Völker zum Erbe
und zum Eigentum die Enden der Erde.
]Nun denn, ihr Könige, kommt zur Einsicht,
lasst euch warnen, ihr Richter der Erde!
]Mit Furcht dienet dem HERRN,
jubelt ihm zu mit Beben!

Evangelium

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt

4,12-17.23-25.

]Als Jesus hörte, dass Johannes ausgeliefert worden war, kehrte er nach Galiláa zurück.
]Er verließ Nazaret, um in Kafarnaum zu wohnen, das am See liegt, im Gebiet von Sebulon und Naftali.
]Denn es sollte sich erfüllen, was durch den Propheten Jesaja gesagt worden ist:
]Das Land Sebulon und das Land Naftali, die Straße am Meer, das Gebiet jenseits des Jordan, das heidnische Galiláa:
]Das Volk, das im Dunkel saß, hat ein helles Licht gesehen; denen, die im Schattenreich des Todes wohnten, ist ein Licht erschienen.
]Von da an begann Jesus zu verkünden: Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe.
]Er zog in ganz Galiláa umher, lehrte in den Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte im Volk alle Krankheiten und Leiden.
]Und sein Ruf verbreitete sich in ganz Syrien. Man brachte alle Kranken mit den verschiedensten Gebrechen und Leiden zu ihm, Besessene, Mondsüchtige und Geláhmte, und er heilte sie.
]Scharen von Menschen aus Galiláa, der Dekapolis, aus Jerusalem und Judáa und aus dem Gebiet jenseits des Jordan folgten ihm nach.


Hl. Raimund von Peñafort()

Hl. Raimund von PenafortOrdensgründer* um 1178 auf Schloss Peñafort in Spanien 1275 in Barcelona in SpanienRaimund wurde auf Schloss Peñafort bei Barcelona geboren. Er studierte zunaechstin BarcelonaKanonisches Recht und lehrte auch drei Jahre dort.Zusammen mit dem hl. Petrus Nolaskus (Gedenktag 6. Mai), dessen Beichtvater er war,gründete er 1222 den Merzedarierorden, dessen Hauptaufgabe es war, christliche Sklaven aus muslimischer Gefangenschaft zu befreien. Wegen des Rufes seiner Gelehrsamkeit und Heiligkeit berief ihn sein Bischof als Kanoniker. Allen war er ein Vorbild und war unermüdlich bestrebt, die Verehrung der hl. Gottesmutter im Volk zu verbreiten. Spáterging er für weitere Studien an die berühmte Universitát von Bologna.In Bolognahörte er den seligen Reginald, einen Dominikaner, predigen, und davon bewegt, trat er in den Dominikanerorden ein. 1230 berief ihn Papst Gregor IX. als Pápstlichen Pönitentiar und Berater an die Kurie, auch bat er ihn, eine Sammlung von pápstlichen Dekreten herauszugeben, woran er drei Jahre arbeitete. Von 1238-1240 war er der dritte General dieses Ordens, doch nach zwei Jahren verzichtete er auf sein Amt und kehrte nach Katalonien zurück.Seine große Liebe galt den Armen und den Missionen. Die Missionierung der Juden und Muslime lag ihm besonders am Herzen. Der Mission dienten die Schulen, die er für das Studium der hebráischen und der arabischen Sprache gründete; d.h. er legte großen Wert auf die Dialogfáhigkeit der Missionare.Auch regte er Thomas von Aquin zur Abfassung seiner „Summe gegen die Heiden“ an.1601 wurde er durch Papst Clemens VIII. heiliggesprochen. Er ist Patron der Anwálte und Kirchenrechtsgelehrten.


Hl. Valentin von Passau()

Hl. ValentinBischof von Passau 7. Januar um 475 (?) in Mais,beim heutigen Meran in ItalienValentin, einer der ersten Bischöfe von Passau und nicht zu verwechseln mit dem Mártyrer Valentin (14. Februar), lebte im 5. Jahrhundert, in der Zeit der Völkerwanderung. Er stammte aus den Niederlanden und kam um 435 nach Passau. Dort fand er ein verwildertes, mit Heidentum vermischtes und zum Teil arianisches Christentum vor. Seine Missionsversuche hatten keinen Erfolg, auch nicht, nachdem Papst Leo d. Gr. ihn zum Bischof geweiht hatte. Schließlich wurde Valentin aus Passau verjagt. Als wandernder Missionar kam er bis nach Südtirol und leistete mühevolle Vorarbeit für spátere Missionare. Er starb um 475 in einer Klause auf der Zenoburg in Mais bei Meran.„Liebe Brüder: Bewahrt den Glauben und den Frieden, die Einheit und die Hoffnung, die Liebe und die katholische Religion. Dann wird der Gott der Liebe und des Friedens bei euch sein bis ans Ende.“ (Hl. Valentin)


Hl. Knud()

Hl. KnudHerzog der Wenden, Mártyrer* wohl an einem 12. Márz, 1096 (?) in Roskilde in Dánemark 7. Januar 1131 im Wald bei Haraldsted in DánemarkKnud war der Sohn des dánischen Königs Erik Ejegod, ein Neffe von König Knud (auch Kanut) dem Heiligen (Gedenktag 10.7.). Wie schon bei seinem Onkel, so vermischen sich auch bei ihm weltliche und religiöse Motive in seinen Bestrebungen. Einerseits strebte er durchaus nach Herrschaft und trat dabei sehr selbstbewußt auf, war auch erfolgreich und angesehen auf verschiedenen Gebieten - so galt er zum Beispiel als strenger, aber gerechter Richter -, andererseits förderte er das Christentum, unterstützte den hl. BischofVicelin von Oldenburg (Gedenktag 12.12.), Glaubensbote unter den Wenden,und dessen Kloster in Neumünster und ließ in Lübeck eine Kirche bauen.Im Konkurrenzstreit um den Königsthron wurdeKnudvon seinem Vetter Magnus Nielsen ermordet. SeinBruder bemühte sich um seine Anerkennung als Mártyrer, die schließlich seinem Sohn Waldemar gelang: Papst Alexander III. sprach ihn 1169 heilig. Knuds Gebeine wurden 1170 in die Marienkirche in Ringsted überführt. In der Folge wurde er der Namensgeber mehrerer Klöster im slawischen Raum. Auch sollen sich an seinem Grab zahlreiche Wunderereignet haben.

misalcatolico.com


Kategorie: Messe nach Jahr / Katholisches Messbuch 2019 / Katholisches Messbuch von Januar 2019

Veröffentlicht: 2026-07-14T18:16:34Z | Aktualisiert: 2026-07-14T18:16:34Z