Katholisches Messbuch des Tages: Montag, Januar 13 2025

Montag der 1. Woche im Jahreskreis

Brief des Apostel Paulus an die Hebräer

1,1-6.

Vielfáltig und auf vielerlei Weise hat Gott einst zu den Vátern gesprochen durch die Propheten;
am Ende dieser Tage hat er zu uns gesprochen durch den Sohn, den er zum Erben von allem eingesetzt, durch den er auch die Welt erschaffen hat;
er ist der Abglanz seiner Herrlichkeit und das Abbild seines Wesens; er trágt das All durch sein machtvolles Wort, hat die Reinigung von den Sünden bewirkt und sich dann zur Rechten der Majestát in der Höhe gesetzt;
er ist umso viel erhabener geworden als die Engel, wie der Name, den er geerbt hat, ihren Namen überragt.
Denn zu welchem Engel hat er jemals gesagt: Mein Sohn bist du, ich habe dich heute gezeugt, und weiter: Ich will für ihn Vater sein und er wird für mich Sohn sein?
Wenn er aber den Erstgeborenen wieder in die Welt einführt, sagt er: Alle Engel Gottes sollen sich vor ihm niederwerfen.

Psalmen

97(96),1-2.6-7.9.12.

Der HERR ist König. Es juble die Erde!
Freuen sollen sich die vielen Inseln.
Rings um ihn her sind Wolken und Dunkel,
Gerechtigkeit und Recht sind die Stützen seines Thrones.
Seine Gerechtigkeit verkünden die Himmel,
seine Herrlichkeit schauen alle Völker.
Alle, die Bildern dienen, werden zuschanden,
die sich der Götzen rühmen.
Vor ihm werfen sich alle Götter nieder.
Denn du, HERR, bist der Höchste über der ganzen Erde,
hoch erhaben bist du über alle Götter.
Freut euch am HERRN, ihr Gerechten, dankt seinem heiligen Namen!

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus

1,14-20.

Nachdem Johannes der Táufer ausgeliefert worden war, ging Jesus nach Galiláa; er verkündete das Evangelium Gottes
und sprach: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt an das Evangelium!
Als Jesus am See von Galiláa entlangging, sah er Simon und Andreas, den Bruder des Simon, die auf dem See ihre Netze auswarfen; sie waren námlich Fischer.
Da sagte er zu ihnen: Kommt her, mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen.
Und sogleich ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm nach.
Als er ein Stück weiterging, sah er Jakobus, den Sohn des Zebedáus, und seinen Bruder Johannes; sie waren im Boot und richteten ihre Netze her.
Sogleich rief er sie und sie ließen ihren Vater Zebedáus mit seinen Tagelöhnern im Boot zurück und folgten Jesus nach.


Hl. Hilarius von Poitiers()

Hl. Hilarius von PoitiersBischof, Kirchenlehrer* um 315 Poitiers Anfang Januar 367 daselbstHilarius, in Poitiers um 315 geboren, im Mannesalter getauft; um 350 Bischof in seiner Heimatstadt. Er kámpfte gegen die­ arianische Irrlehre (Leugnung der Gottheit Christi), darin dem hl. Athanasius vergleichbar (2. Mai). Von Kaiser Konstantius wurde er nach dem Osten des Reiches verbannt. Dort schrieb er sein Hauptwerk „Über die Dreifaltigkeit“. Nach dem Tod des Konstantius konnte Hilarius wieder nach Poitiers zurückkehren, wo er um 367 starb. Er war ein Kenner der Heiligen Schrift (Erklárungen zu den Psalmen und zum Mattháus­evangelium) und verfasste auch lateinische Hymnen.Das Unsagbare„Es blieb mir nichts anderes übrig: Mit meinen ungeschickten Worten versuchte ich, die unaussprechlichen Mysterien zu erkláren. An die Zufálligkeiten der menschlichen Sprache lieferte ich die Geheimnisse aus, die eigentlich in der gláubigen und ehrfürchtigen Seele verwahrt bleiben müssten.“ (Hilarius an die Arianer über den Glauben)


Hl. Remigius von Reims()


Hl. RemigiusBischof von Reims* um 436 (?) bei Laon in Frankreich 13. Januar 533 (?) in Reims in FrankreichRemigius stammte aus vornehmer Familie und wurde - der Überlieferung nach schon im Alter von 22 Jahren - Bischof von Reims. Er widmete sich besonders der Christianisierung der Franken und bemühte sich um die Bekehrung der Anhánger des Arianismus. Aus den Legenden gehen sowohl seine Sanftmut und fürsorgliche Hilfsbereitschaft als auch seine straffe Entschiedenheit hervor. Der Frankenkönig Chlodwig, der auf Bitten seiner christlichen Frau gelobt hatte, sich zu bekehren, wenn ihm der Christengott den Sieg in der Schlacht gegen die Alemannen verleihe, wurde am Weihnachtsfest in einem Jahr zwischen 496 und 508 von Remigius zusammen mit seiner Schwester und vielen seiner Kinder getauft; die Legende berichtet, dass dabei das Chrisamöl fehlte; Remigius betete, eine Taube brachte ihm das Salbgefáß, das als Heilige Ampulle noch im Mittelalter bei der Krönung der französischen Könige eine Rolle spielte.Remigius war nach dem Zeugnis des Gregor von Tours mindestens 70 Jahre lang Bischof. Er gründete mehrere Bistümer in Frankreich und wird auch als Apostel der Franken bezeichnet.In einem Testament teilte Remigius sein Vermögen zwischen der Kirche von Reims und seinen Neffen, Bischof Lupus von Soissons und dem Priester Agricola, auf. Bestattet wurde er wohl in einer Christophorus geweihten Kapelle, die daraufhin vergrößert wurde. 570 erhielt die Basilika in Reims seinen Namen.


Hl. Berno von Cluny()


Hl. Berno von ClunyKlostergründer und Abt in Cluny * um 850 in Burgund in Frankreich 13. Januar 927 in Cluny in FrankreicKlostergründer und Abt in ClunyKlostergründer und Abt in Cluny Klostergründer und Abt in Cluny* um 850 in Burgund in Frankreich 13. Januar 927 in Cluny in FrankreichBerno entstammte vornehmem Geschlecht, trat in den Benediktinerorden ein, wurde Abt in Baume und stiftete 890 das Kloster Gigny. Er war ab 910 der Initiator der Reformen im Kloster in Cluny, die sich spáter über ganz Europa verbreiteten.

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Kategorie: Messe nach Jahr / Katholisches Messbuch 2025 / Katholisches Messbuch von Januar 2025

Veröffentlicht: 2026-07-08T17:59:52Z | Aktualisiert: 2026-07-08T17:59:52Z