Katholisches Messbuch des Tages: Montag, Dezember 3 2018

Montag der 1. Adventswoche

Montag der 1. Adventswoche

1. Lesung

Buch Jesaja

4,2-6.

]An jenem Tag wird, was der Herr sprossen lásst, für alle Israeliten, die entronnen sind, eine Zierde und Ehre sein; die Früchte des Landes sind ihr Stolz und Ruhm.
]Dann wird der Rest in Zion, und wer in Jerusalem noch übrig ist, heilig genannt werden, jeder, der zum Leben eingeschrieben ist in Jerusalem.
]Wenn der Herr den Kot der Töchter Zions abgewaschen und die Bluttaten Jerusalems aus ihrer Mitte durch den Sturm des Gerichts und den Sturm der Verwüstung weggespült hat,
]dann erschafft der HERR über der ganzen Státte des Berges Zion und über ihren Versammlungen eine Wolke bei Tag und Rauch und eine strahlende Feuerflamme bei Nacht. Denn über der ganzen Herrlichkeit ist eine Decke.
]Und eine Hütte wird bei Tag Schatten spenden vor der Hitze und sie dient als Zuflucht und Versteck vor Unwetter und Regen.

Psalm

Psalmen

122(121),1-3.4-5.6-7.8-9.

R/ Kv: Zum Haus des Herrn wollen wir pilgern.

]Ich freute mich, als man mir sagte: „Zum Haus des HERRN wollen wir gehen.“
]Schon stehen unsere Füße in deinen Toren, Jerusalem:
]Jerusalem, als Stadt erbaut, die fest in sich gefügt ist.
]Dorthin zogen die Stámme hinauf, die Stámme des HERRN, wie es Gebot ist für Israel, den Namen des HERRN zu preisen.
]Denn dort stehen Throne für das Gericht, die Throne des Hauses David.
]Erbittet Frieden für Jerusalem! Geborgen seien, die dich lieben.
]Friede sei in deinen Mauern, Geborgenheit in deinen Háusern!
]Wegen meiner Brüder und meiner Freunde will ich sagen: In dir sei Friede.
]Wegen des Hauses des HERRN, unseres Gottes, will ich dir Glück erflehen.

Evangelium

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt

8,5-11.

]In jener Zeit, als Jesus nach Kafarnaum kam, trat ein Hauptmann an ihn heran und bat ihn:
]Herr, mein Diener liegt geláhmt zu Hause und hat große Schmerzen.
]Jesus sagte zu ihm: Ich will kommen und ihn heilen.
]Und der Hauptmann antwortete: Herr, ich bin es nicht wert, dass du unter mein Dach einkehrst; aber sprich nur ein Wort, dann wird mein Diener gesund!
]Denn auch ich muss Befehlen gehorchen und ich habe selbst Soldaten unter mir; sage ich nun zu einem: Geh!, so geht er, und zu einem andern: Komm!, so kommt er, und zu meinem Diener: Tu das!, so tut er es.
]Jesus war erstaunt, als er das hörte, und sagte zu denen, die ihm nachfolgten: Amen, ich sage euch: Einen solchen Glauben habe ich in Israel noch bei niemandem gefunden.
]Ich sage euch: Viele werden von Osten und Westen kommen und mit Abraham, Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen;


Hl. Franz Xaver()

Hl. Franz XaverGlaubensbote in Indien und Ostasien, Ordensprovinzial* 7. April 1506 auf Schloss Xavier, heute Javier, bei Pamplona in Spanien 3. Dezember 1552 auf der Insel Sancian / Shangchuan Dao bei Kanton in ChinaFranz Xaver (Francisco Javier) wurde 1506 auf dem Schloss Javier (Navarra) geboren. Er kam 1525 zum Studium nach Paris, wo er sich 1533 dem hl. Ignatius von Loyola anschloss. 1537 wurde er in Venedig zum Priester geweiht und half in Rom bei der Abfassung der ersten Ordenssatzung mit. 1542 landete er als Missionar und pápstlicher Legat im portugiesischen Goa (Ostindien). Er wirkte mit apostolischem Eifer unter Portugiesen und Heiden. Er versuchte, die christlichen Portugiesen Gerechtigkeit und Menschlichkeit zu lehren; von den Heiden soll er etwa 30000 getauft haben. 1549 brach er mit zwei Jesuiten und drei getauften Japanern zur Mission nach Japan auf und gründete auch dort eine Christengemeinde. 1552 kehrte er nach Goa zurück. Bei einem Versuch, das Evangelium auch nach China zu bringen, starb er 1552 auf einer Insel bei Kanton (Südchina). - Franz ist einer der größten christlichen Missionare gewesen, der Bahnbrecher der neuzeitlichen Mission überhaupt. Er passte sich dem Volk an, bei dem er wirkte, lebte mit den Armen in größter Armut, zog einheimische Kráfte für die Missionsarbeit heran und weckte in der alten Heimat das Interesse für das Missionswerk. Tausende sind seinem begeisternden Vorbild gefolgt.„Wir alle, die wir hier (in Japan) sind, haben geglaubt, wir seien es, die Gott einige Dienste erweisen, weil wir in diese Lánder kommen, um den heiligen Glauben zu verkünden. Doch in seiner Güte lásst uns der Herr erkennen und zuinnerst erfühlen, dass Er es ist, der uns eine Gnade erweist: die unermessliche Gunst, uns nach Japan zu rufen und uns frei zu machen von dem záhen Sichanklammern an die Geschöpfe, die uns hindern würden, immer tiefer an Gott zu glauben, auf ihn zu hoffen und ihm zu vertrauen.“ (Franz Xaver, Brief aus Japan an die Váter in Goa)„Ich werde Ihnen niemals beschreiben können, was ich den Japanern verdanke; denn unser Herr gab mir um ihretwillen eine tiefe Einsicht in die Abgründe meines Innern.“ (Franz Xaver, Brief an Ignatius von Loyola)


Sel. Johann Nepomuk von Tschiderer zu Gleifheim()

Sel. Johann Nepomuk von Tschiderer zu GleifheimFürstbischof von Trient* 15. April 1777 in Bozen in Italien 3. Dezember 1860 Trient in ItalienJohannes Nepomuk von Tschiderer zu Gleifheim wurde 1800 in Trient zum Priester geweiht und bekleidete dann mehrere Seelsorgeposten in Südtirol. 1807 wurde er Professor für Moraltheologie am Priesterseminar in Trient, 1810 zog er sich wieder als Pfarrer nach Sarnthein - das heutige Sarentino - in die Gemeindeseelsorge zurück. 1819 ging er als Dekan und Schulinspektor nach Meran, 1826 wurde er ins Trienter Domkapitel aufgenommen und 1827 zum Provikar des deutschsprachigen Anteils des Bistums ernannt. 1831 erfolgte die Ernennung zum Generalvikar und 1832 die zum Weihbischof für Vorarlberg mit Sitz in Feldkirch und zum Titularbischof von Helenopolis - dem heutigen Hersek; in dieser Zeit setzte er sich besonders für die Schwabenkinder ein, die Kinder armer Bauern, die nach Südschwaben zum Arbeiten wandern mussten.1834 erfolgte Tschiderers Berufung als Fürstbischof nach Trient, im Mai 1835 trat er sein Amt an. Er setzte seine beispielgebende Tátigkeit in der Seelsorge, seine Bemühungen um Glaubenseinheit, um die Priesterschaft, um das Schulwesen und um soziale Ziele fort, so dass er bereits zu Lebzeiten von den Mitmenschen hoch geachtet und verehrt wurde. Tschiderer war Gegner der Reformen von Kaiser Joseph II., die die Kirche und ihr Vermögen eng an den Staat banden, und trat für die Glaubenseinheit in Tirol ein.


Sel. Gerlind()

Sel. GerlindHerzogin im ElsassHl. Gerlind um 715Gerlind war die erste Frau des Etichonen-Herzogs im Elsass, Adalbert, die Mutter der hl. Ábtissin Attalavon Straßburg(Gedenktag 3./5.12) und Schwágerinder hl.Odilia (Gedenktag 13.12..

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Kategorie: Messe nach Jahr / Katholisches Messbuch 2018 / Katholisches Messbuch von Dezember 2018

Veröffentlicht: 2026-07-14T18:16:21Z | Aktualisiert: 2026-07-14T18:16:21Z