Katholisches Messbuch des Tages: Samstag, Dezember 3 2016
Samstag der 1. Adventswoche
Samstag der 1. Adventswoche
1. LesungBuch Jesaja
30,19-21.23-26.]Du Volk auf dem Zion, das in Jerusalem wohnt, ganz sicher wirst du nicht mehr weinen. Ganz sicher wird er dir gnádig sein auf die Stimme deines Hilfegeschreis hin; sobald er es hört, antwortet er dir.
]Der Herr wird euch Brot der Not und Wasser der Bedrángnis geben und deine Lehrer werden sich nicht mehr verbergen, sondern deine Augen werden stets deine Lehrer sehen.
]Deine Ohren werden ein Wort hinter dir hören: Dies ist der Weg, geht ihn, auch wenn ihr nach rechts oder links abbiegen wolltet!
]Dann wird er Regen geben deiner Saat, die du auf den Acker gesát hast, und das Brotkorn, der Ertrag des Ackers, wird üppig und fett sein. Deine Herden werden an jenem Tag auf weiten Wiesen weiden.
]Die Rinder und Esel, die den Acker bearbeiten, fressen Futter mit Sauerampfer, das man mit Schaufel und Gabel ausstreut.
]Auf jedem hohen Berg und auf jedem aufragenden Hügel werden Báche, Wasserláufe sein am Tag des großen Mordens, wenn Türme einstürzen.
]Dann wird das Licht des weißen Mondes wie das Licht der heißen Sonne und das Licht der heißen Sonne wird siebenfach hell sein wie das Licht von sieben Tagen, an dem Tag, an dem der HERR den Bruch seines Volkes verbindet und die Wunde seines Schlages heilt.
Psalmen
147(146),1-2.3-4.5-6.R/ Kv: Selig die Menschen, die auf den Herrn warten.
]Ja, gut ist es, unserem Gott zu singen und zu spielen,
ja, schön und geziemend ist Lobgesang.
]Der HERR baut Jerusalem auf,
er sammelt die Versprengten Israels.
]Er heilt, die gebrochenen Herzens sind,
er verbindet ihre Wunden.
]Er bestimmt die Zahl der Sterne
und ruft sie alle mit Namen.
]Groß ist unser Herr und gewaltig an Kraft,
seine Einsicht ist ohne Grenzen.
]Der HERR hilft auf den Gebeugten,
er drückt die Frevler zu Boden.
Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt
9,35-38.10,1.6-8.]In jener Zeit zog Jesus durch alle Stádte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte alle Krankheiten und Leiden.
]Als er die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren müde und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben.
]Da sagte er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter.
]Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden!
]Dann rief er seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben und alle Krankheiten und Leiden zu heilen.
]Er gebot Ihnen: Geht zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel!
]Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe!
]Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussátzige rein, treibt Dámonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben.
Hl. Franz Xaver()
Hl. Franz XaverGlaubensbote in Indien und Ostasien, Ordensprovinzial* 7. April 1506 auf Schloss Xavier, heute Javier, bei Pamplona in Spanien 3. Dezember 1552 auf der Insel Sancian / Shangchuan Dao bei Kanton in ChinaFranz Xaver (Francisco Javier) wurde 1506 auf dem Schloss Javier (Navarra) geboren. Er kam 1525 zum Studium nach Paris, wo er sich 1533 dem hl. Ignatius von Loyola anschloss. 1537 wurde er in Venedig zum Priester geweiht und half in Rom bei der Abfassung der ersten Ordenssatzung mit. 1542 landete er als Missionar und pápstlicher Legat im portugiesischen Goa (Ostindien). Er wirkte mit apostolischem Eifer unter Portugiesen und Heiden. Er versuchte, die christlichen Portugiesen Gerechtigkeit und Menschlichkeit zu lehren; von den Heiden soll er etwa 30000 getauft haben. 1549 brach er mit zwei Jesuiten und drei getauften Japanern zur Mission nach Japan auf und gründete auch dort eine Christengemeinde. 1552 kehrte er nach Goa zurück. Bei einem Versuch, das Evangelium auch nach China zu bringen, starb er 1552 auf einer Insel bei Kanton (Südchina). - Franz ist einer der größten christlichen Missionare gewesen, der Bahnbrecher der neuzeitlichen Mission überhaupt. Er passte sich dem Volk an, bei dem er wirkte, lebte mit den Armen in größter Armut, zog einheimische Kráfte für die Missionsarbeit heran und weckte in der alten Heimat das Interesse für das Missionswerk. Tausende sind seinem begeisternden Vorbild gefolgt.„Wir alle, die wir hier (in Japan) sind, haben geglaubt, wir seien es, die Gott einige Dienste erweisen, weil wir in diese Lánder kommen, um den heiligen Glauben zu verkünden. Doch in seiner Güte lásst uns der Herr erkennen und zuinnerst erfühlen, dass Er es ist, der uns eine Gnade erweist: die unermessliche Gunst, uns nach Japan zu rufen und uns frei zu machen von dem záhen Sichanklammern an die Geschöpfe, die uns hindern würden, immer tiefer an Gott zu glauben, auf ihn zu hoffen und ihm zu vertrauen.“ (Franz Xaver, Brief aus Japan an die Váter in Goa)„Ich werde Ihnen niemals beschreiben können, was ich den Japanern verdanke; denn unser Herr gab mir um ihretwillen eine tiefe Einsicht in die Abgründe meines Innern.“ (Franz Xaver, Brief an Ignatius von Loyola)
Sel. Johann Nepomuk von Tschiderer zu Gleifheim()
Sel. Johann Nepomuk von Tschiderer zu GleifheimFürstbischof von Trient* 15. April 1777 in Bozen in Italien 3. Dezember 1860 Trient in ItalienJohannes Nepomuk von Tschiderer zu Gleifheim wurde 1800 in Trient zum Priester geweiht und bekleidete dann mehrere Seelsorgeposten in Südtirol. 1807 wurde er Professor für Moraltheologie am Priesterseminar in Trient, 1810 zog er sich wieder als Pfarrer nach Sarnthein - das heutige Sarentino - in die Gemeindeseelsorge zurück. 1819 ging er als Dekan und Schulinspektor nach Meran, 1826 wurde er ins Trienter Domkapitel aufgenommen und 1827 zum Provikar des deutschsprachigen Anteils des Bistums ernannt. 1831 erfolgte die Ernennung zum Generalvikar und 1832 die zum Weihbischof für Vorarlberg mit Sitz in Feldkirch und zum Titularbischof von Helenopolis - dem heutigen Hersek; in dieser Zeit setzte er sich besonders für die Schwabenkinder ein, die Kinder armer Bauern, die nach Südschwaben zum Arbeiten wandern mussten.1834 erfolgte Tschiderers Berufung als Fürstbischof nach Trient, im Mai 1835 trat er sein Amt an. Er setzte seine beispielgebende Tátigkeit in der Seelsorge, seine Bemühungen um Glaubenseinheit, um die Priesterschaft, um das Schulwesen und um soziale Ziele fort, so dass er bereits zu Lebzeiten von den Mitmenschen hoch geachtet und verehrt wurde. Tschiderer war Gegner der Reformen von Kaiser Joseph II., die die Kirche und ihr Vermögen eng an den Staat banden, und trat für die Glaubenseinheit in Tirol ein.
Sel. Gerlind()
Sel. GerlindHerzogin im ElsassHl. Gerlind um 715Gerlind war die erste Frau des Etichonen-Herzogs im Elsass, Adalbert, die Mutter der hl. Ábtissin Attalavon Straßburg(Gedenktag 3./5.12) und Schwágerinder hl.Odilia (Gedenktag 13.12..
Kategorie: Messe nach Jahr / Katholisches Messbuch 2016 / Katholisches Messbuch von Dezember 2016
Veröffentlicht: 2026-07-14T18:16:06Z | Aktualisiert: 2026-07-14T18:16:06Z