Katholisches Messbuch des Tages: Donnerstag, April 7 2016

Donnerstag der 2. Osterwoche

Donnerstag der 2. Osterwoche

1. Lesung

Apostelgeschichte

5,27-33.

]In jenen Tagen führten der Tempelhauptmann und seine Leute die Apostel herbei und stellte sie vor den Hohen Rat. Der Hohepriester verhörte sie
]und sagte: Wir haben euch streng verboten, in diesem Namen zu lehren; und siehe, ihr habt Jerusalem mit eurer Lehre erfüllt; ihr wollt das Blut dieses Menschen über uns bringen.
]Petrus und die Apostel antworteten: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.
]Der Gott unserer Váter hat Jesus auferweckt, den ihr ans Holz gehángt und ermordet habt.
]Ihn hat Gott als Anführer und Retter an seine rechte Seite erhoben, um Israel die Umkehr und Vergebung der Sünden zu schenken.
]Zeugen dieser Ereignisse sind wir und der Heilige Geist, den Gott allen verliehen hat, die ihm gehorchen.
]Als sie das hörten, gerieten sie in Zorn und beschlossen, sie zu töten.

Psalm

Psalmen

34(33),2.9.17-18.19-20.

R/ Kv: Der Herr erhört den Armen, er hilft ihm aus all seiner Not.

]Ich will den HERRN allezeit preisen; immer sei sein Lob in meinem Mund.
]Kostet und seht, wie gut der HERR ist! Selig der Mensch, der zu ihm sich flüchtet!
]Das Angesicht des HERRN richtet sich gegen die Bösen, ihr Andenken von der Erde zu tilgen.
]Die aufschrien, hat der HERR erhört, er hat sie all ihren Nöten entrissen.
]Nahe ist der HERR den zerbrochenen Herzen und dem zerschlagenen Geist bringt er Hilfe.
]Viel Böses erleidet der Gerechte,
doch allem wird der HERR ihn entreißen.

Evangelium

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh

3,31-36.

]Er, der von oben kommt, steht über allen; wer von der Erde stammt, ist irdisch und redet irdisch. Er, der aus dem Himmel kommt, steht über allen.
]Was er gesehen und gehört hat, bezeugt er, doch niemand nimmt sein Zeugnis an.
]Wer sein Zeugnis annimmt, hat besiegelt, dass Gott wahrhaftig ist.
]Denn der, den Gott gesandt hat, spricht die Worte Gottes; denn ohne Maß gibt er den Geist.
]Der Vater liebt den Sohn und hat alles in seine Hand gegeben.
]Wer an den Sohn glaubt, hat das ewige Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern Gottes Zorn bleibt auf ihm.


Hl. Johannes Baptist de la Salle()

Hl. Johannes Baptist de la SalleOrdensgründer* 30. April 1651 in Reims in Frankreich 7. April 1719 in Rouen in FrankreichJohann de la Salle war ein Bahnbrecher der modernen Erziehung. Unterricht in der Muttersprache statt in Latein, Verbot der Prügelstrafe, Schulung der Arbeiter in ihren Berufen: das waren vor dreihundert Jahren große Neuerungen, die vor allem in kirchlichen Kreisen auf Widerstand stießen. Für Johannes Baptist de la Salle, geboren 1651 in Reims, war die Notwendigkeit solcher Reformen völlig klar. Er hat den Glanz und das Elend der Zeit Ludwigs XIV. gesehen und sich vor allem der ármeren Volksschicht verpflichtet gewusst. So gründete er Volksschulen, Fortbildungsschulen für Berufstátige, Lehrerseminare. Er starb am Karfreitag 1719; 1900 wurde er heilig gesprochen. Sein Werk wird durch die von ihm gegründete Genossenschaft der Christlichen Schulbrüder fortgesetzt.


Hl. Hermann Joseph von Steinfeld()

Hl. Hermann Joseph von SteinfeldPriester, Ordensmann, Mystiker* um 1150 in Köln in Nordrhein-Westfalen 7. April (?) 1241 (oder 1252) in Hoven(heute Stadtteil von Zülpich)in Nordrhein-WestfalenHermann Joseph entstammte einer verarmten Kölner Bürgerfamilie. Er trat im Alter von 12 Jahren ins Prámonstratenserkloster Steinfeld - heute Ortsteil von Kall - in der Eifel ein und war auch in Mariengaarde bei Hallum in Friesland als Sakristan tátig. Ob der vielen Arbeit hatte er nicht mehr genug Zeit zum Gebet und wandte sich der Überlieferung nach im Gebet an Maria, die ihm antwortete, der Liebesdienst an den Brüdern im Kloster sei das Gott Angenehmste, das er zu tun habe. Spáter wurde er zum Priester geweiht.Hermann Joseph wurden mystische Erfahrungen zuteil, so die mystische Vermáhlung mit der Gottesmutter Maria, was ihm den Beinamen Joseph eintrug. Seine Marienliebe war so ausgeprágt, dass sich zahlreiche diesbezügliche Legenden um ihn ranken: Als Kind soll er in der Kölner Marienkirche mit dem Jesuskind gespielt haben; als er dem Jesuskind einer Marienstatue einen Apfel anbot, habe es diesen an sich genommen. Wáhrend der Messe ließ seine ekstatische Andacht ihn den Kelch immer mit drei Rosen erfüllt sehen.Hermann Joseph dichtete viele Lieder und Hymnen, vor allem für Maria, und schuf eine Art Vorláufer des Rosenkranzes. Er war ein lebensfroher Rheinlánder, bei allen sehr beliebt. Spáter war er in der Seelsorge tátig, vor allem in Frauenklöstern, so auch im Zisterzienserinnenkloster Hoven bei Düren, wo er - wohl am Gründonnerstag - starb.Hermann wurde in Steinfeld in der Eifel bestattet. Schon kurz nach seinem Tod wurde Hermann Joseph in der Eifel von der Bevölkerung verehrt. Er gilt als Apfelheiliger: immer wieder legen Pilger frische Ápfel auf sein Grab. Seit 1701 steht sein Sarkophag in der Basilika des Klosters Steinfeld, Reliquien wurden weit verbreitet. Einen Höhepunkt erlebte sein Kult in der Romantik.


Hl. Georgios von Mytilene()

Hl. Georgios von MytileneErzbischof von Mytilene 4. April 787 (oder 816 ?) in Mytilene, heute Mytilini auf Lesbos in GriechenlandSchon in sehr jungen Jahren wollte Georgios Mönch werden. Er wurde Erzbischof der Hauptstadt Mytilene / Mytilini auf Lesbos. In den seit 726 anhaltenden Streitigkeiten um die Verehrung der Ikonen setzte er sich für die Erhaltung der Bilderverehrung ein und machte die Insel zum Zufluchtsort der verfolgten Kámpfer der Orthodoxie, darunter war die Kaiserin von Byzanz, Eirene, die im Exil in Mytilene starb. Gerühmt wurde auch seine Mildtátigkeit, er soll Verzückungen erlebt haben, in denen er engelhaften Geist empfing.

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Kategorie: Messe nach Jahr / Katholisches Messbuch 2016 / Katholisches Messbuch von April 2016

Veröffentlicht: 2026-07-14T18:16:03Z | Aktualisiert: 2026-07-14T18:16:03Z