Katholisches Messbuch des Tages: Montag, April 11 2016
Montag der 3. Osterwoche
Montag der 3. Osterwoche
1. LesungApostelgeschichte
6,8-15.]In jenen Tagen tat Stephanus aber, voll Gnade und Kraft, Wunder und große Zeichen unter dem Volk.
]Doch einige von der sogenannten Synagoge der Libertiner und Kyrenáer und Alexandriner und Leute aus Kilikien und der Provinz Asien erhoben sich, um mit Stephanus zu streiten;
]aber sie konnten der Weisheit und dem Geist, mit dem er sprach, nicht widerstehen.
]Da stifteten sie Mánner zu der Aussage an: Wir haben gehört, wie er gegen Mose und Gott lásterte.
]Sie hetzten das Volk, die Áltesten und die Schriftgelehrten auf, drangen auf ihn ein, packten ihn und schleppten ihn vor den Hohen Rat.
]Und sie brachten falsche Zeugen bei, die sagten: Dieser Mensch hört nicht auf, gegen diesen heiligen Ort und das Gesetz zu reden.
]Wir haben ihn námlich sagen hören: Dieser Jesus, der Nazoráer, wird diesen Ort zerstören und die Bráuche ándern, die uns Mose überliefert hat.
]Und als alle, die im Hohen Rat saßen, gespannt auf ihn blickten, erschien ihnen sein Gesicht wie das Gesicht eines Engels.
Psalmen
119(118),23-24.26-27.29-30.R/ Kv: Selig die Menschen, die leben nach der Weisung des Herrn.
]Sitzen auch Fürsten zusammen und verhandeln gegen mich,
dein Knecht sinnt nach über deine Gesetze.
]Deine Zeugnisse sind mein Ergötzen, sie sind meine Berater.
]Meine Wege hab ich dir erzáhlt und du gabst mir Antwort.
Lehre mich deine Gesetze!
]Den Weg deiner Befehle lass mich begreifen, ich will nachsinnen über deine Wunder!
]Halte mich fern vom Weg der Lüge, begnade mich mit deiner Weisung!
]Ich wáhle den Weg der Treue, deine Entscheide stelle ich mir vor Augen.
Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh
6,22-29.]In jener Zeit stand die Menge am anderen Ufer des Sees von Galiláa; sie hatten gesehen, dass nur ein Boot dort gewesen war und dass Jesus nicht mit seinen Jüngern ins Boot gestiegen war, sondern dass seine Jünger allein abgefahren waren.
]Von Tiberias her kamen andere Boote in die Náhe des Ortes, wo sie nach dem Dankgebet des Herrn das Brot gegessen hatten.
]Als die Leute sahen, dass weder Jesus noch seine Jünger dort waren, stiegen sie in die Boote, fuhren nach Kafarnaum und suchten Jesus.
]Als sie ihn am anderen Ufer des Sees fanden, fragten sie ihn: Rabbi, wann bist du hierhergekommen?
]Jesus antwortete ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen habt, sondern weil ihr von den Broten gegessen habt und satt geworden seid.
]Müht euch nicht ab für die Speise, die verdirbt, sondern für die Speise, die für das ewige Leben bleibt und die der Menschensohn euch geben wird! Denn ihn hat Gott, der Vater, mit seinem Siegel beglaubigt.
]Da fragten sie ihn: Was müssen wir tun, um die Werke Gottes zu vollbringen?
]Jesus antwortete ihnen: Das ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat.
Hl. Stanislaus()
Hl. StanislausBischof von Kraków, Mártyrer* um 1030 in Szczepanów (?) bei Krakau / Kraków in Polen 11. April 1079 in Krakau / Kraków in PolenStanislaus, um 1030 bei Krakau geboren, studierte in Gnesen und Paris, war dann zuerst Dorfpfarrer, seit 1072 Bischof von Krakau. Er lebte in strenger Armut; nach dem Tod seiner Eltern verteilte er sein Erbteil an die Armen. Er zog sich den Zorn des Königs Boleslaw II. zu, den er wegen seines anstößigen Lebens zurechtgewiesen und mit der Exkommunikation bedroht hatte. Am 11. April 1079 erschlug ihn der König wáhrend der Messe in der vor Krakau gelegenen Michaelskirche. Stanislaus wurde im Dom von Krakau bestattet. Er wurde 1253 heilig gesprochen.
Barsanuphios der Große oder der Ältere()
Hl. BarsanuphiosMönch, Einsiedler* in Ágypten 540 bei Ghaza / Ghazzah in PalástinaBarsanuphios wurde Mönch bei Marcellos dem Álteren. Nach dessen Tod wollte er als Einsiedler leben, aber viele Klöster suchten seinen Rat. Schließlich schloss er sich dem Kloster von Vater Seridos an und lebte dort 18 Jahre abgeschlossen in seiner Zelle, besucht nur vom Abt, der ihm die Heilige Kommunion und viele Briefe von Ratsuchenden brachte. Er heilte den Abt und einen Mönch.Der Prophet Johannes hörte von Barsanuphios und zog in seine Náhe. Aus ihrem Briefwechsel entstand ein Buch mit dem Titel "Antworten". Nach dem Tod von Johannes und dem Abt des Klosters - beide starben innerhalb einer Woche - lebte Barsanuphios weitere 50 Jahre in seiner Zelle ohne jeglichen Kontakt zu anderen Menschen, obwohl ihm niemand Nahrung brachte. Als der Bischof von Jerusalem mit seinen Begleitern die Zellentür öffnete, wurden sie fast vom Feuer verzehrt.Reliquien von Barsanuphios wurden der Überlieferung zufolge Mitte des 9. Jahrhunderts durch einen Mönch vom Heiligen Land nach Oria in Süditalien gebracht, um sie vor den Sarazenen zu retten.
Hl. Reiner von Osnabrück()
Hl. ReinerEinsiedler* 12. Jahrhundert bei Groningen (?) in den Niederlanden 11. April 1233 in OsnabrückReiner bezog um 1211 als Rekluse eine Einsiedelei in der Náhe des Osnabrücker Domes. Er führte ein Leben des Gebets und der Selbstkasteiung, schlief wenig, aß weder Fleisch noch Mehl, schnürte seinen Leib mit eisernen Riemen.An Reiners Grab sollen schon bald Wunder geschehen sein. 1465 wurden seine Gebeine erhoben und in einen Schrein gelegt, der seit 1897 seinen Platz an der Westwand des Osnabrücker Domes hat.
Kategorie: Messe nach Jahr / Katholisches Messbuch 2016 / Katholisches Messbuch von April 2016
Veröffentlicht: 2026-07-14T18:16:03Z | Aktualisiert: 2026-07-14T18:16:03Z